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Tesla: Autonomes Fahren ist schon jetzt ein Erfolg

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- Tesla sieht erste positive Ergebnisse nach der Einführung seines Assistenzsystems FSD Supervised in Europa.
- Unternehmenschef Elon Musk verwies auf neue Daten aus den Niederlanden, die nach Angaben des Herstellers auf eine deutlich verbesserte Sicherheitsbilanz im Straßenverkehr hindeuten.
- Das Feature für autonomes Fahren startete mit erheblicher Verspätung und unter lebhaften Kontroversen.
Tesla sieht den Start seiner Funktion für autonomes Fahren in Europa schon jetzt als Erfolg an: Das Fahrerassistenzsystem FSD Supervised wurde im April erstmals innerhalb der Europäischen Union zugelassen. Die niederländische Verkehrsbehörde RDW erlaubte die Nutzung des Systems auf öffentlichen Straßen. Seitdem sammelt Tesla Daten zum Fahrverhalten und zur Unfallhäufigkeit.
Tesla: Autonome Fahrzeuge fahren sicherer
Laut einer nun veröffentlichten Auswertung verzeichneten Fahrzeuge mit aktiviertem FSD Supervised deutlich weniger Kollisionen als vergleichbare Fahrzeuge, die ausschließlich manuell gefahren wurden, wie Branchenmedien aus Unternehmensmitteilungen zitieren. Insgesamt sei die Zahl der Zusammenstöße um den Faktor 3,5 niedriger ausgefallen.
Tesla zufolge legten Fahrzeuge mit aktiviertem System auf niederländischen Autobahnen rund 16,6 Millionen Kilometer ohne eine einzige Kollision zurück. Außerhalb von Autobahnen wurden auf etwa sieben Millionen gefahrenen Kilometern drei Unfälle registriert.
Die autonome Fahrt soll auch ruhiger und entspannter sein
Zusätzlich verweist der Hersteller auf weitere Sicherheitsindikatoren. So mussten Fahrzeuge mit aktiviertem FSD Supervised deutlich seltener Notbremsungen durchführen. Auch starke Beschleunigungs- und Bremsmanöver sowie abrupte Ausweichbewegungen traten laut Tesla wesentlich seltener auf als bei rein manueller Fahrt.
Die aktuellen Daten könnten auch Einfluss auf die weitere Verbreitung des Systems in Europa haben. Nach den Niederlanden, Litauen und Estland hat inzwischen auch Dänemark die Nutzung von FSD Supervised genehmigt. Die dänische Straßenverkehrsbehörde bestätigte die Zulassung am Dienstag.
Wie bereits die niederländischen Behörden weist auch Dänemark darauf hin, dass es sich bei FSD Supervised weiterhin um ein Assistenzsystem handelt. Die Fahrer bleiben jederzeit für das Fahrzeug verantwortlich und müssen das Verkehrsgeschehen überwachen.
Die europäischen Zulassungen gelten derzeit als vorläufig. Hintergrund ist eine laufende Prüfung auf EU-Ebene. Sollte die Europäische Kommission das System nicht genehmigen, würden die nationalen Ausnahmegenehmigungen nach einer Übergangsfrist von sechs Monaten ihre Gültigkeit verlieren.
Tesla hofft unterdessen auf eine breitere Freigabe innerhalb der Europäischen Union. Die von dem Unternehmen vorgelegten Sicherheitsdaten dürften dabei eine wichtige Rolle in den weiteren Gesprächen mit den europäischen Regulierungsbehörden spielen.
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