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Standpauke in Grünheide: Tesla-Mitarbeiter sollen weniger rasen

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Tesla; Quelle: Austin Ramsey/Unsplash
    • Auf der jüngsten Betriebsversammlung im Tesla-Werk Grünheide hat die Unternehmensleitung die Beschäftigten erneut zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den firmeneigenen Dienstfahrzeugen aufgerufen.
    • Neben der sorgfältigen Nutzung der Fahrzeuge standen dabei vor allem Verkehrsverstöße auf dem Werksgelände im Mittelpunkt.
    • Tesla-Mitarbeiter der Gigafabrik Grünheide fallen demnach öfters als Raser auf.

Tesla-Mitarbeiter gehen offenbar nicht sehr pfleglich mit ihren Dienstwagen um. Auch mit der Straßenverkehrsordnung nimmt man es nicht so genau, was unlängst eine entsprechende Ansprache durch den verantwortlichen Mitarbeiter am Standort Grünheide nach sich zog. Der Leiter des internen Dienstwagenprogramms erinnerte die Mitarbeiter laut Handelsblatt daran, die Fahrzeuge sauber, geladen und auf den vorgesehenen Stellplätzen zurückzugeben. Darüber hinaus appellierte er an die Einhaltung der Verkehrsregeln. Nach seinen Angaben gehen bei ihm monatlich mehr als 100 Strafzettel ein, die auf Verstöße von Beschäftigten zurückzuführen seien. Er forderte die Mitarbeiter unter anderem auf, Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten, beim Rangieren sorgfältig zu fahren und Beschädigungen an den Fahrzeugen zu vermeiden.

Raserei ist Dauerthema

Die Vorsitzende des Betriebsrats bedankte sich für den Beitrag und verwies darauf, dass das Thema Verkehrssicherheit das Unternehmen bereits seit Längerem beschäftigt.

Bereits auf einer Betriebsversammlung im Oktober 2025 hatte der Betriebsrat auf überhöhte Geschwindigkeiten auf dem Werksgelände aufmerksam gemacht. Demnach wurden auf dem Südparkplatz in Grünheide wiederholt Geschwindigkeiten zwischen 70 und 80 km/h gemessen, obwohl dort eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h gilt.

Der Ausschuss für Gesundheit und Arbeitsschutz sprach damals von einem erhöhten Unfallrisiko und kündigte gemeinsam mit dem Designteam Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung an. Dazu gehören unter anderem Fahrbahnverengungen, zusätzliche Fußgängerüberwege sowie gegebenenfalls der Einbau von Bodenschwellen.

Immer wieder Ärger in Grünheide

Das Teslawerk Grünheide ist regelmäßig Schauplatz von allerhand skurriler Vorgänge. So avancierte das Gezerre um den von miteinander im Konflikt liegenden Parteien faktisch gelähmten Betriebsrat zum Dauerbrenner am Standort. Dazu kommen Kontroversen um einen (zu) hohen Wasserverbrauch durch die Gigafabrik. Auch Umweltschützer und Aktivisten arbeiten sich regelmäßig in Grünheide ab und protestieren gegen einen Ausbau des Standorts.


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