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Elektrowende

Gemeinsame Batteriefertigung von Seat und Cupra in Spanien läuft an

Neue Elektroautos von Cupra: Der Cupra Terramar, der Cupra Tavascan und der Cupra UrbanRebel
Neue Elektroautos von Cupra: Der Cupra Terramar, der Cupra Tavascan und der Cupra UrbanRebel; Quelle: Pressefoto
  • Seat und Cupra haben im Werk Martorell die Serienproduktion von Batteriesystemen gestartet.
  • Nach der Einweihung der Anlage Ende 2025 markiert dies den finalen Schritt vor dem Produktionsbeginn des Elektro-Kleinwagens Cupra Raval, der im Sommer auf den Markt kommen soll.
  • Auch in weiteren VW-Modellen sollen die Einheiten später zum Einsatz kommen.

Die Serienproduktion von Batterieeinheiten für Seat und Cupra ist angelaufen. Die in Martorell gefertigten Batteriesysteme werden nach Branchenberichten nicht nur im Cupra Raval eingesetzt, sondern auch im geplanten VW ID. Polo. Mit dem Hochlauf der Elektromobilität entwickelt sich der Standort zu einem zentralen Produktionshub für elektrische Fahrzeuge innerhalb des Volkswagen-Konzerns.

VW will mehr Einheitlichkeit im Konzern, auch bei den Akkus

Technische Grundlage ist die konzernweite Batterietechnologieplattform „Unified Cell“, die eine flexible Nutzung über verschiedene Marken und Modelle hinweg ermöglicht. Zentrale Steuerungseinheit der Batterien ist die sogenannte E-Box, die im Werk Seat Components in El Prat produziert wird. Der Standort wurde dafür von der Getriebefertigung auf die Produktion von Komponenten für Elektrofahrzeuge umgestellt.

Das neue Werk verfügt über eine Kapazität von bis zu 1.200 Batteriesystemen pro Tag beziehungsweise rund 300.000 Einheiten jährlich. Die Produktion kombiniert automatisierte Prozesse mit manuellen Arbeitsschritten. Nach der Montage durchlaufen die Batterien umfangreiche Qualitätsprüfungen, bevor sie über eine automatisierte Transportverbindung direkt an die Fahrzeugfertigung geliefert werden.

Die Anlage wurde innerhalb von weniger als zwei Jahren errichtet und umfasst rund 64.000 Quadratmeter. Etwa 500 Beschäftigte sind dort tätig. Ein Teil der Energieversorgung erfolgt über eine Photovoltaikanlage auf dem Dach, die rund 70 Prozent des Strombedarfs abdeckt.

Spanien wird zur Drehscheibe für die VW-Elektrifizierung

Mit dem Projekt stärkt der Volkswagen-Konzern seine Elektromobilitätsstrategie in Europa. Spanien soll dabei eine zentrale Rolle in der Produktion kompakter Elektrofahrzeuge für den europäischen Markt übernehmen.


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Škoda

Über den Autor

Roman van Genabith

Roman van Genabith ist Journalist und Autor bei Sparneuwagen.de. Seine Schwerpunkte liegen auf Elektromobilität, Automobilwirtschaft, Marktentwicklungen und Mobilitätspolitik. Dabei ordnet er aktuelle Entwicklungen auch anhand ihrer wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Hintergründe ein.

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