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Ford ruft zahlreiche EcoBlue Diesel zurück: Partikelfilter kann reißen

Rückruf: Sieben bekannte Ford-Baureihen betroffen
Beispielbild: pixabay

Ein umfangreicher Rückruf betrifft derzeit gleich sieben Baureihen von Ford. Bei Fahrzeugen mit den weit verbreiteten 1,5- und 2,0-Liter-EcoBlue-Dieselmotoren kann der Dieselpartikelfilter Risse aufweisen. Dadurch können die Rußemissionen über den zulässigen Grenzwert steigen. Im schlimmsten Fall besteht das Fahrzeug deshalb die nächste Hauptuntersuchung nicht.

Sieben bekannte Ford-Baureihen betroffen

Die Warnung stammt aus einer aktuellen Safety-Gate-Meldung der Europäischen Union mit der Kennung SR/02468/26. Deutschland wird darin ausdrücklich als betroffenes Land aufgeführt.

Der Rückruf umfasst eine breite Palette bekannter Ford-Modelle:

  • Focus
  • C-Max
  • Transit Connect
  • Galaxy
  • S-Max
  • Mondeo
  • Kuga

Betroffen sind Fahrzeuge mit 1,5- und 2,0-Liter-EcoBlue-Dieselmotoren.

Lange Produktionszeiträume

Besonders auffällig sind die langen Produktionszeiträume. Je nach Baureihe reichen sie bis ins Jahr 2014 zurück.

Beim Ford Focus mit 1,5-Liter-EcoBlue sind beispielsweise Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum vom 12. Mai 2014 bis zum 4. Oktober 2018 betroffen. Beim Focus mit 2,0-Liter-EcoBlue reicht der Zeitraum vom 6. März 2018 bis zum 19. Januar 2023.

Noch jünger können betroffene Ford Kuga sein: Hier nennt die Rückrufmeldung Fahrzeuge mit 2,0-Liter-EcoBlue, die zwischen dem 23. Juli 2019 und dem 3. Juni 2024 produziert wurden.

Rückruf wegen zu hoher Rußemissionen

Der Defekt wird von den Behörden als Umweltrisiko eingestuft. Hintergrund ist der Dieselpartikelfilter: Bilden sich darin Risse, kann er seine Aufgabe nicht mehr ordnungsgemäß erfüllen. Die Rußemissionen des Fahrzeugs können dadurch den gesetzlich zulässigen Grenzwert überschreiten.

Das kann auch bei der Hauptuntersuchung Folgen haben. Laut Safety Gate könnten betroffene Fahrzeuge die gesetzlich vorgeschriebene technische Untersuchung wegen der erhöhten Emissionen nicht bestehen.

Ford hat deshalb einen Rückruf der betroffenen Fahrzeuge eingeleitet. Besitzer eines entsprechenden Modells sollten prüfen, ob ihr Fahrzeug von der Aktion betroffen ist, und einer Aufforderung zum Werkstattbesuch folgen.


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Über den Autor

Jessica Zimmermann

Jessica Zimmermann ist Chief Operating Officer und Autorin bei Sparneuwagen.de. Ihre Schwerpunkte sind Elektromobilität, neue Modelle und aktuelle Entwicklungen der Automobilbranche. Privat darf es beim Motorrad gerne nach Verbrenner klingen – im Alltag setzt sie dagegen voll auf Elektro.