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Schon wieder Rückrufe: Tesla muss Problem bei über 700.000 Fahrzeugen beheben

Tesla Cybertruck 2019
Tesla Cybertruck 2019; Quelle: Tesla

Neue Probleme bei Tesla: Der E-Autobauer muss über 700.000 Fahrzeuge zurückrufen. Es können bei ihnen Probleme mit dem System zur Reifendruckmessung auftreten. Rückrufe häufen sich bei dem Hersteller, diese betreffen immer wieder auch kritische Systeme der Fahrzeuge.

Tesla hat am Freitag angekündigt, 694.304 Fahrzeuge in den USA wegen eines Problems mit dem Reifendrucküberwachungssystem (TPMS) zurückzurufen. Laut einer offiziellen Mitteilung zur Rückrufaktion könnte die Warnleuchte für niedrigen Reifendruck zwischen Fahrzyklen erlöschen, ohne den Fahrer über zu niedrigen Reifendruck zu informieren.

Dieses Problem könnte dazu führen, dass Fahrzeuge mit nicht korrekt aufgepumpten Reifen gefahren werden, was das Risiko eines Unfalls erhöht, heißt es in der Mitteilung.

Diese Modelle sind betroffen

Von der Rückrufaktion betroffen sind bestimmte Modelle des Model 3, Model Y und des neuen Cybertrucks. Tesla erklärte, dass das Problem durch ein Over-the-Air-Softwareupdate behoben wird. 

Rückrufe häufen sich bei Tesla

Tesla-Fahrzeuge machten in den ersten drei Quartalen des Jahres 21 Prozent aller Rückrufe in den USA aus, zitieren Agenturen die Rückrufmanagement-Firma BizzyCar. Allerdings wurden die meisten Probleme der Marke durch Software-Updates behoben, ohne dass ein Werkstattbesuch notwendig war. 

Allein im dritten Quartal 2024 rief Tesla 1.858.774 Fahrzeuge zurück – mehr als jeder andere Hersteller in den USA. Auch hier konnten alle Probleme durch Software-Updates gelöst werden.

Weitere Probleme beim Cybertruck

Im November hatte Tesla bereits 2.400 Einheiten des Cybertrucks zurückgerufen. Ein fehlerhaftes Bauteil konnte zu einem Leistungsverlust führen und das Unfallrisiko erhöhen. Dies war bereits der sechste Rückruf des Elektro-Pickups in diesem Jahr. Zuvor waren etwa bereits Probleme mit den Scheibenwischern und den Radverkleidungen aufgetreten.

Trotz der häufigen Rückrufe gilt Tesla als Vorreiter, wenn es darum geht, Probleme schnell und effizient durch digitale Lösungen zu beheben.

Mit Agenturen


Themen des Beitrags:
ElektrowendeTesla

Über den Autor

Roman van Genabith

Roman van Genabith ist Journalist und Autor bei Sparneuwagen.de. Seine Schwerpunkte liegen auf Elektromobilität, Automobilwirtschaft, Marktentwicklungen und Mobilitätspolitik. Dabei ordnet er aktuelle Entwicklungen auch anhand ihrer wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Hintergründe ein.

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