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Schmierenkampagne gegen Tesla-Autopilot?

Tesla Model 3
Tesla Model 3, Bild: pixabay

Der selbst ernannte Milliardär Dan O’Dowd möchte in Kalifornien für den Senat kandidieren. Seine Werbespots greifen dazu den Tesla-Autopiloten an. Allerdings entlarven sich die Videos als Schmierenkampagne.

Sei kein Crash-Test-Dummy für Tesla, argumentiert Dan O’Dowd. Mit dem „Dawn Project“ will er sich für bessere Software einsetzen, die sich in den Dienst der Menschheit stellt und zugleich nicht hackbar ist. Denn genau dies behauptet er, würde seine eigene Firma Green Hill produzieren, sichere Software, die nicht hackbar sei.

Schmierenkampagne auf Kosten Teslas?

Dass Teslas Autopilot eine „Betasoftware“ ist, und nur ausgewählte Fahrer:innen sie überhaupt nutzen dürfen, die einige Jahre unfallfrei gefahren sind, ist bekannt. Das allein sorgt bei manchen Gemütern bereits für Schnappatmung.

Doch was sich Dan O’Dowd traut, ist an Böswilligkeit nicht zu überbieten. Denn er nutzt Teslas Autopilot, um sich in ein politisches Amt zu hieven. In einem Werbespot für die Kandidatur für den kalifornischen Senat macht er „angeblich“ auf Sicherheitsprobleme von Teslas Autopilot aufmerksam. Es gibt dabei nur Ungereimtheiten. Fred Lambert von Electrek behauptet, dass der Autopilot gar nicht eingeschaltet sei.

Tesla soll runter von den Straßen

Geht es nach O’Dowd, dann sollen Teslas mit Autopilot von den Straßen runter. Sie stellten laut dem Gründer der Softwarefirma Green Hill ein immenses Sicherheitsrisiko dar.

Man baute eine Teststrecke auf, mit Pylonen und drapierte kindergroße Gliederpuppen auf der Strecke, um zu zeigen, wie gefährlich Teslas wirklich sein sollen. Bei drei Versuchen, mit knapp 40 Kilometern pro Stunde, fuhr der Testfahrer jedes Mal in die Puppe. Die Behauptungen O’Dowds, der Autopilot hätte daran Schuld, entsprechen jedoch nicht der Realität. Zwar gibt das Team des „Dawn Project“ an, den Autopiloten aktiviert zu haben, doch gibt es Widerrede zu dieser Einschätzung.

Funktioniert Autopilot nur auf gefilmten Strecken?

Electreks Fred Lambert erklärt, dass Teslas Autopilot nur auf bekannten Strecken funktioniert, die bereits gefilmt wurden und deren Daten in der eigenen Datenbank verarbeitet wurden. Auf einer Teststrecke gibt es keine Datenpunkte, mit denen der Autopilot funktionieren könnte. Entsprechend konnte der Versuch von O’Dowd und seinem Team gar nicht funktionieren.

Testfahrer tritt Gaspedal trotz Warnung

Doch es kommt noch ein Problem dazu, das sich in der Diskussion unter Fred Lamberts Tweet ergeben hat. So ist zu sehen, auch durch Warnhinweise, dass der Testfahrer trotz Warnmeldung das Gaspedal drückt. Der Autopilot indes würde in so einem Fall die Geschwindigkeit reduzieren und ein Ausweichmanöver starten, wird aber durch das Durchtreten des Pedals außer Kraft gesetzt.


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