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Online eher Recherche

Reifenkauf: Digitale Beratung, analoger Kauf

Autoreifen
Autoreifen, Bild: Mason Jones/Unsplash

Wie kaufen Autofahrer ihre Reifen? Dieser Frage sind der Reifenhersteller Continental und das Marktforschungsinstitut forsa nachgegangen. Das Ergebnis in Kürze: Der eigentliche Kauf findet mit großem Abstand konventionell statt, während für die Recherche zunehmend das Internet zur Hilfe genommen wird. Des Weiteren sind die einstmals verpönten Allwetterreifen im Kommen.

Information: Viele Quellen genutzt

Die Umfrage fand heraus, dass zur Informationsbeschaffung viele verschiedene Quellen verwendet werden. 17 Prozent verwenden eine Suchmaschine im Internet, neun Prozent schauen auf Online-Shops sowie Verbrauchs- und Vergleichsportale. Sieben Prozent schauen auf die Webseiten von Auto- und Testzeitschriften oder Automobilclubs. Ebenfalls sieben Prozent untersuchen, was der Reifenhersteller selbst zu sagen hat.

Allerdings sind analoge Wege ebenfalls beliebt. Am wichtigsten dabei ist die persönliche Beratung in einer Werkstatt oder im Reifenhandel (38%). 17 Prozent gaben an, den Meinungen von Freunden, Bekannten, Verwandten oder Kollegen zu vertrauen.

Kauf: Ziemlich analog

Während zur Beschaffung von Informationen viele Quellen, und zumindest digitale, zu Rate gezogen werden, wird der Kauf primär analog abgewickelt. Etwas über die Hälfte kauft die Reifen im Fachhandel oder in einer freien Werkstatt. Nimmt man noch andere klassische Händler wie Autohäuser, Vertragswerkstätten oder Kfz-Zubehör-Handel dazu, kommt der stationäre Handel auf einen Anteil von 78 Prozent unter den Befragten.

Was Käufern wichtig ist

Eine überwältigende Mehrheit der Reifenkäufer achtet bei der Entscheidung vor allem auf eines: Fahrsicherheit. 96 Prozent gaben an, dass dieser Aspekt für sie wichtig oder sehr wichtig ist. Danach folgt mit 87 Prozent das Preis-Leistungsverhältnis. Die Nachhaltigkeit ist für zwei Drittel ein wichtiger Punkt.

Die Umfrage zeigt zudem, dass Ganzjahresreifen immer beliebter werden. Der Anteil beträgt mittlerweile 28% im Sommer und 27% im Winter. Das sind jeweils knapp zehn Prozent mehr als noch vor vier Jahren. Continental erklärt sich das mit verbesserten Technologien, die bei der Reifenentwicklung in den letzten Jahren Einzug gehalten haben.

Die „Kehrseite“ der Medaille, wenn man so möchte, ist, dass die Verkaufszahlen von speziellen Sommer- bzw. Winterreifen im Vergleichszeitraum entsprechend leicht zurückgegangen ist.

Quellen


Themen des Beitrags:
ReifenWinterreifen

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