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Neues Spitzenmodell: Porsche enthüllt Supersportwagen-Studie „Mission S“

Elektroautos boomen, doch Porsche schwimmt mit seinem neuesten Projekt gegen den Strom. Der Stuttgarter Sportwagenbauer hat in New York die Studie „Mission S“ präsentiert – ein kommender Luxus-Supersportwagen, der oberhalb des legendären 911 positioniert werden und rund 500.000 Euro kosten soll.
Der Sportwagenhersteller schlägt mit dem „Mission S“ ein neues Kapitel auf, blickt dabei jedoch bewusst zurück in die eigene Geschichte. Das Fahrzeug, das zum Ende des Jahrzehnts auf den Markt kommen könnte, soll das neue Aushängeschild der Marke werden.
Hommage an die Klassiker
Beim Design des neuen Zweisitzers greifen die Stuttgarter auf bewährte Stilelemente zurück: Die Formgebung erinnert an Ikonen wie den Porsche 959 oder den Carrera GT. Besonders im Innenraum setzt Porsche auf Nostalgie und Purismus. Statt einer dominierenden digitalen Bildschirm-Landschaft erwartet die Passagiere ein ungewöhnlich analog gestaltetes Cockpit, das an den 550 Spyder und den 356 anknüpfen soll.

Fokus auf den Verbrenner statt reiner E-Mobilität
Während die Automobilwelt stark auf reine Elektromodelle umschwenkt, setzt Porsche beim „Mission S“ überraschenderweise weiterhin auf den Verbrennungsmotor. Am Heck der Studie prangen unübersehbar vier markante Auspuffrohre.

Zwar ist laut Porsche ein Plug-in-Hybridantrieb fest eingeplant, eine reine Elektroversion wird jedoch vorerst ausgeschlossen. Basieren soll der Supersportler auf einer neuen Mittelmotor-Plattform, die zukünftig auch für andere Modelle und möglicherweise sogar für weitere Marken des Volkswagen-Konzerns genutzt werden könnte. Konkrete Leistungsdaten zum Antrieb gibt es derzeit allerdings noch nicht.

Teil der neuen Luxus-Strategie
Der „Mission S“ fügt sich nahtlos in die strategische Neuausrichtung des Unternehmens unter Konzernchef Michael Leiters ein. Der Plan: Das Luxussegment soll weiter ausgebaut werden. Künftig will Porsche zwar weniger, dafür aber deutlich hochpreisigere Autos verkaufen.
Die ambitionierten Ziele sehen vor, dass der Anteil dieser extrem teuren Luxusmodelle von aktuell etwa einem Drittel auf fast 50 Prozent steigen soll. Bis zum Jahr 2030 plant das Unternehmen, den Durchschnittspreis der teuersten 10.000 verkauften Fahrzeuge von heute 270.000 Euro auf 330.000 Euro anzuheben. Der anvisierte Preis von einer halben Million Euro für den „Mission S“ unterstreicht diese Ausrichtung eindrucksvoll.
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