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Kompakt und schnellladend: Mercedes plant elektrische A-Klasse mit 800-Volt-Technik

Mercedes-Benz
Mercedes-Benz; Quelle: unsplash

Eigentlich galt sie schon fast als abgeschrieben, doch nun sieht es so aus, als würde das Einstiegssegment bei Mercedes-Benz eine elektrische Wiedergeburt feiern: Die A-Klasse soll als reines Elektroauto ab 2028 auf den Markt kommen und technologisch ordentlich vorlegen. Lange Zeit deutete bei Mercedes alles auf eine reine „Luxury-Strategie“ hin, bei der margenschwache Einstiegsmodelle wie die klassische A-Klasse dem Rotstift zum Opfer fallen sollten. Doch die sich abkühlende Nachfrage im reinen Luxus-Elektro-Segment zwingt die Stuttgarter offenbar zum Umdenken. Wie das gut informierte französische Fachmagazin L’Automobile Magazine berichtet, plant Mercedes-Benz eine elektrische A-Klasse für das Jahr 2028.

800-Volt-System für das Kompaktsegment

Das Highlight der geplanten Neuauflage: Die elektrische A-Klasse wird nicht auf veralteter Technik aufbauen, sondern direkt von der neuen MMA-Plattform (Mercedes Modular Architecture) profitieren. Das bedeutet den Einzug der 800-Volt-Technologie in die Kompaktklasse. Für Autofahrer bringt das einen entscheidenden Vorteil im Alltag: drastisch verkürzte Ladezeiten.

Laut den Berichten sind für die neue A-Klasse drei verschiedene Batteriegrößen im Gespräch: 58, 71 und 85 kWh. Schon die kleinste Batterie soll am Schnelllader mit bis zu 200 kW (DC) laden können, die mittlere Variante schafft demnach bis zu 250 kW. Zum Vergleich: Das ist ein Wert, den aktuell oft nicht einmal doppelt so teure Elektro-SUVs aus dem Premiumsegment dauerhaft erreichen.

Neues Design: Mehr Crossover als Fließheck?

Auch optisch wird sich die A-Klasse wohl neu erfinden. Während die Franzosen von einem klassischen, kompakten Fünftürer ausgehen, deuten andere Insider an, dass Mercedes das Fahrzeug etwas höherlegen könnte. Ein reines SUV wird es nicht – diesen Bereich decken bereits der EQA und EQB ab –, aber ein leichter Crossover-Ansatz (ähnlich wie es Renault beim neuen R5 macht) gilt als wahrscheinlich. Dies hilft zudem, die Batterie im Unterboden optisch elegant zu kaschieren.

Interessant für alle, die noch nicht zu 100 Prozent auf den Elektroantrieb umsteigen wollen: Die Plattform erlaubt auch Verbrennungsmotoren. L’Automobile Magazine geht davon aus, dass die neue A-Klasse neben der rein elektrischen Variante auch als Mildhybrid (etwa mit einem 1,5-Liter-Benziner) auf den Markt kommen wird.


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ElektrowendeMercedes-Benz

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