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Elektrowende

KI soll helfen: BMW will E-Auto-Batterien effizienter entwickeln

BMW Zentrale
Die BMW-Zentrale in München, Quelle: Simon Vollformat, Unsplash
  • BMW treibt gemeinsam mit dem Regional Center of Excellence for Robotic Technologies die Forschung an KI-gestützter Batteriezellfertigung voran.
  • Im Rahmen des Projekts „Insight“ untersuchen die Partner, wie sich Entwicklungsprozesse beschleunigen und Materialeinsatz sowie Kosten reduzieren lassen.
  • Die Bemühungen sollen in verkürzten Entwicklungszyklen und einer verbesserten Haltbarkeit der Zellen münden.

BMW möchte die Möglichkeiten der KI nutzen, um die eigene Batteriezellfertigung weiter voranzutreiben. Im Fokus stehen laut Mitteilung des Herstellers KI-Modelle, die vorhandene Testdaten und Produktionsdaten in Echtzeit auswerten. Ziel ist es, Leistungs- und Prozessparameter von Batteriezellen präziser vorherzusagen. Dadurch könnten aufwendige Testreihen deutlich reduziert werden, laut BMW ist eine Verkürzung der Entwicklungszeit um bis zu 50 Prozent möglich, ohne Einbußen bei der Qualität.

KI soll Zellen schneller in den Verkehr bringen

Ein weiterer Ansatzpunkt ist die sogenannte „Quarantäne“ von Batteriezellen nach der Produktion. Dabei werden Zellen bislang unter definierten Bedingungen gelagert, bevor sie weiterverarbeitet werden. Durch KI-gestützte Analysen könnte dieser Zwischenschritt künftig verkürzt oder ganz entfallen, was Lagerkapazitäten und Zeit spart.

Forschungen umfassen viele Aspekte der Elektrowende

Das seit 2024 laufende Forschungsprojekt bezieht neben der eigentlichen Zellfertigung auch weitere Bereiche der Wertschöpfungskette ein, darunter Elektrodenproduktion, Qualitätskontrolle und Recycling. Ziel ist es, die Effizienz der gesamten Batteriefertigung nachhaltig zu verbessern.

Mit der Neuauflage einer Elektroautoförderung durch die Bundesregierung ist davon auszugehen, dass das Interesse an Stromern wieder auffrischt, zumal Fahrer von Verbrennern derzeit unter hohen Kraftstoffpreisen zu leiden haben.


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Über den Autor

Roman van Genabith

Roman van Genabith ist Journalist und Autor bei Sparneuwagen.de. Seine Schwerpunkte liegen auf Elektromobilität, Automobilwirtschaft, Marktentwicklungen und Mobilitätspolitik. Dabei ordnet er aktuelle Entwicklungen auch anhand ihrer wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Hintergründe ein.

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