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Finanzierungsrunde: Aampere sammelt frisches Geld ein

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Symbolbild Leasing, Quelle: Unsplash
    • Das Münchner E-Mobility-Startup Aampere hat frisches Kapital eingesammelt.
    • In einer neuen Finanzierungsrunde flossen dem Unternehmen 4,2 Millionen Euro zu.
    • Mit der Geldspritze will das Unternehmen seine Plattform für gebrauchte Elektroautos ausbauen, das Händlernetz erweitern und die Expansion in weitere europäische Märkte vorantreiben.

Frisches Geld für Aampere: Eine neue Finanzierungsrunde brachte dem Münchner Unternehmen laut Branchenberichten neuerlich einen Millionenbetrag ein. Angeführt wurde die Finanzierungsrunde vom bestehenden Investor Trind Ventures. Erstmals beteiligen sich zudem die norwegische Vend Marketplaces ASA sowie der Consumer-Investor G-FUND. Auch der bisherige Investor GIMIC und mehrere Business Angels aus der Automobilbranche investierten erneut.

So funktioniert das Geschäftsmodell von Aampere

Aampere betreibt eine digitale Plattform für den An- und Verkauf gebrauchter Elektroautos. Private und gewerbliche Verkäufer erhalten nach Unternehmensangaben innerhalb von 48 Stunden ein Kaufangebot. Grundlage sind eine algorithmusgestützte Fahrzeugbewertung sowie ein digitaler Zustands- und Historiencheck. Die Fahrzeuge werden anschließend über eine europaweite Händlerauktion vermarktet. Auch Zahlungsabwicklung und Logistik übernimmt das Unternehmen.

E-Automarkt in Europa zieht langsam an

Nach Angaben von Gründer und CEO Florian Reister wächst der europäische Markt für gebrauchte Elektroautos kontinuierlich, während der grenzüberschreitende Handel bislang noch wenig standardisiert sei. Aampere vermarktet nach eigenen Angaben inzwischen mehrere Tausend Elektroautos pro Jahr und hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr vervierfacht. Konkrete Umsatz- oder Verkaufszahlen nannte das Unternehmen nicht.

Mit dem Einstieg von Vend Marketplaces gewinnt Aampere zudem einen strategischen Investor. Das norwegische Unternehmen betreibt unter anderem die Online-Marktplätze FINN.no, Blocket und Bilbasen und verfügt über eine starke Präsenz in den nordischen Ländern.

Bereits im Oktober 2025 hatte Aampere in einer Finanzierungsrunde 1,6 Millionen Euro eingesammelt. Kurz zuvor war das Startup nach Österreich expandiert und hatte Skandinavien sowie die Benelux-Staaten als weitere Zielmärkte genannt.

Der Ausbau erfolgt in einem wachsenden Markt. Nach vom Unternehmen angeführten Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts haben die Besitzumschreibungen gebrauchter Elektroautos in Deutschland in den vergangenen drei Jahren durchschnittlich um rund 60 Prozent pro Jahr zugenommen. Mit der neuen Finanzierung will Aampere diese Entwicklung nutzen und sein Geschäftsmodell auf weitere europäische Märkte ausweiten.


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