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Fiat: Vor allem kleine Elektroautos für die Zukunft

Fiat 500e
Fiat 500e; Quelle: Pressefoto

Elektromobilität. Der italienische Autobauer Fiat setzt in der Zukunft vor allem auf kleine Elektroautos. Dazu plant das Unternehmen vor allem das A- und B-Segment zu dominieren.

Fiat engagiert sich künftig für eine Produktpalette, die sich auf Kleinwagen konzentriert. Derweil wollen andere Hersteller wie beispielsweise Ford sich aus dem Kleinwagen-Geschäft zurückziehen.

Fiat will 2027 reine Elektro-Marke werden

Der italienische Autobauer hat angekündigt, im Jahr 2027 in Europa zur reinen Elektromarke zu werden. Um dies voranzubringen, sollen in den kommenden Jahren mehrere neue Elektroautos auf den Markt kommen und den äußerst beliebten Elektro-Kleinwagen Fiat 500e ergänzen.

Laut Autocar soll 2023 eine kleine Kombilimousine erscheinen, die auf der Stellantis-Architektur CMP steht. Auch die elektrischen Konzerngeschwister Peugeot 208 und Opel Corsa stehen auf dieser Plattform. Darüber hinaus arbeitet Fiat an weiteren Vollstromern, die auf neuen Plattformen stehen sollen. Die sind unter anderem vom 2019 vorgestellten Konzept Centoventi inspiriert und könnten den Fiat Panda wiederbeleben.

Fiat Concept Centoventi; Quelle: Pressefoto

„Wir konzentrieren uns auf A-, B- und C-Autos, aber mit dem richtigen Motor, der richtigen Karosserie und der richtigen Technologie“, sagte Fiat-Chef Olivier François gegenüber Autocar. „Das, wonach sich der Kunde in diesem Moment wirklich sehnt. Also kleine Autos, aber mit einem intelligenten Paket.“

Indes hat die Konkurrenz angekündigt, den Ford Fiesta in Europa einzustampfen. Auch bei Volkswagen sei kein elektrifizierter Kleinwagen bis 2025 geplant. Dies eröffnet dem italienischen Hersteller ungeahnte Möglichkeiten.

„Die Tatsache, dass uns kein Fiesta oder Polo im Weg steht, ist einfach fantastisch, denn hier gehören wir wirklich hin. Dort erwarten die Leute, dass wir da sind“, so François. „Wir müssen das B-Segment wieder besetzen, und wir müssen das A-Segment weiter besetzen. Wir wissen, warum die anderen weggehen, und ich verstehe das.“

Die Erschwinglichkeit von kleinen Elektroautos sei die große Herausforderung, derer sich die meisten Hersteller nicht stellen wollen oder können. Am einfachsten und profitabelsten sei es, vor allem hochwertige Vollstromer anzubieten. Bei einem ohnehin schon teuren Fahrzeug fielen die hohen Kosten für eine Batterie nicht so stark ins Gewicht wie bei kleineren Elektroautos.

Auf dem Weg in die volle Elektromobilität profitiert der Autobauer vor allem durch die Zugehörigkeit zum Stellantis-Konzern. Dank der Synergien sei alles weniger beängstigend. Ohne Stellantis und die Schwestermarken würde es höchstwahrscheinlich weniger gut um die italienische Traditionsmarke und Ikonen wie den Fiat 500e stehen. Letzterer bekommt übrigens eine sportlichere Schwester. Abarth möchte nämlich ebenfalls in die Elektromobilität einsteigen und zeigte vor Kurzem den vollelektrischen Abarth 500e.


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