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Faraday Future verschiebt Produktion des FF 91 erneut

FF 91
FF 91; Quelle: Pressefoto

Elektromobilität. Im Mai hieß es noch, dass das Elektroauto-Start-up Faraday Future sein Erstlingswerk, den FF 91, noch 2022 auf den Markt bringen wird. Doch der Elektroautobauer verschiebt die Produktion erneut.

Bereits im Mai berichteten wir davon, dass das Unternehmen dank neuen Kapitals mit der Produktion des Luxus-Elektroautos FF 91 2022 beginnen würde. Das Fahrzeug hatte, trotz Positionierung im Luxussegment, sogar schon 401 Vorbestellungen vorzuweisen. Nun gibt es scheinbar eine weitere Verzögerung bei der Produktion, heißt es bei Tech Crunch am vergangenen Montag.

Geldmangel und Lieferkettenprobleme

Aufgrund von Geldmangel und Lieferkettenproblemen hat Faraday Future die Produktion seines Erstlingswerks verschoben, wie das Unternehmen in einem Zulassungsantrag mitteilte. Das mittlerweile an der Börse gelistete Startup peilt nun den Start der Fertigung des FF 91 in den USA für das dritte oder vierte Quartal 2022 an. Eigentlich sollte das Elektro-Luxusauto bereits 2019 erscheinen und dann sogar international abgesetzt werden.

Ob Faraday Future seinen FF 91 tatsächlich in die Produktion bekommt, bleibt abzuwarten. Aktuell scheint das Startup zusätzliches Kapital zu beschaffen, um den Betrieb bis zum Ende des Jahres zu finanzieren.

„Jegliche Herausforderungen bei der Zusammenarbeit mit Lieferanten, Verzögerungen beim Aufbau von Kapazitäten oder Arbeitskräften in der Produktionsstätte des Unternehmens in Hanford, Kalifornien, oder bei Vertriebs- und Serviceaufträgen, steigende Materialpreise oder anhaltende Unterbrechungen der globalen Lieferkette können den Bedarf an zusätzlichem Kapital für die Markteinführung der FF-91-Serie weiter erhöhen“, so das Unternehmen. „Abgesehen von der FF-91-Serie wird erhebliches zusätzliches Kapital erforderlich sein, um den Betrieb, die Forschung, die Entwicklung und die Designbemühungen für zukünftige Fahrzeuge zu finanzieren.“

Ultra-luxuriöse 1.050 PS

Anfang des Jahres wurde die Serienversion des „ultra-luxuriösen“ Elektroautos vorgestellt. Das Fahrzeug ist 5,25 Meter lang, besitzt 1.050 PS, einen Elektro-Allradantrieb und soll in nur 2,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Nach US-Norm schafft es der FF 91 auf eine elektrische Reichweite von bis zu 600 Kilometer. Der Innenraum verspricht einen mobilen, vernetzten und luxuriösen „dritten Lebensraum im Internet“ mit einem „revolutionären“ Benutzererlebnis. Was das Luxusauto mit Elektroantrieb kosten soll, steht noch nicht fest.

FF 91 Interieur
FF 91 Interieur; Quelle: Pressefoto

2024 soll, nach dem FF 91, ein erschwinglicheres Modell die Produktpalette von Faraday Future erweitern. Beim FF 81 handelt es sich nach Angaben von FF um ein luxuriöses Massenmarkt-Elektroauto mit fortschrittlicher Konnektivität und einem massentauglicheren Benutzererlebnis als beim FF 91. Der FF 81 soll in Südkorea beim Automobilhersteller Myoung Shin produziert werden.


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Faraday Future

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