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Das Tesla-Netz: App-Update bereitet Elektroauto-Teilen vor

Parkende Tesla
Parkende Tesla; Quelle: urswidmer61/pixabay

Elektromobilität. Technologie. Ein kommendes App-Update scheint das Teilen des eigenen Teslas mit anderen künftig möglich zu machen. So baut der US-amerikanische Elektroautobauer sein Tesla-Netz auf.

Die von CEO Elon Musk Anfang 2020 angekündigten vollautonomen Roboter-Taxis scheinen noch in weiter Ferne zu sein. Eine Art Vorstufe davon könnte es aber demnächst geben, berichtet Teslamag. Der Autobauer hat im Juni diesen Jahres bereits eine Funktion auf der Webseite freigeschalten, über die die Fahrer:innen ihr Fahrzeug umständlich für andere freigeben können. Der nächste Schritt wäre die Freigabe des eigenen Autos über die Tesla-App. Dazu wurden scheinbar in der App konkrete Vorbereitungen für das entdeckt, was Musk als „Tesla Network“ bezeichnet.

Die Tesla-App für die ganze Welt

Aktuell sorgt die App für Wirbel und Nachrichten auf der ganzen Welt. Nach und nach erhielt sie in den vergangenen Wochen neue Funktionen wie das Einstellen der Leistung beim Wechselstrom-Laden auf Entfernung. In einigen Ländern ist es sogar möglich Live-Bilder der Fahrzeugkameras auf dem Smartphone zu sehen oder In-Car-Einkäufe zu tätigen. Im Rahmen eines Pilotprojekts öffnete der Hersteller in den Niederlanden sogar seine Supercharger für alle Elektroautos, für die die Fahrer:innen natürlich die App benutzen müssen.

Mit der neuesten Version 4.3.1 scheint die App eine noch zentralere Rolle für die Verbindung von Tesla mit dem Rest der Welt einzunehmen. Tesla App Updates (iOS), ein Web-Dienst, der Updates im Auge behält, wies am vergangenen Freitag darauf hin, dass es verschiedene Einträge bezüglich des Freigebens und Teilens im Programm-Code der App zu geben scheint. Auch ein mögliches Tesla-Netzwerk-Logo ist dabei: stilisierte Menschen in Grau, die sich überschneiden.

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Noch sind diese Neuerungen nur versteckt im Code zu finden und deaktiviert. Die entdeckten Einträge gelten auf jeden Fall für beides Seiten. Sowohl verleihende als auch leihende Personen.

Carsharing vor Autopilot-Robotaxis

Nach Aussagen des Tesla-Chefs soll das Carsharing keine rein private Angelegenheit bleiben. Mehrfach hatte Musk in der Vergangenheit erwähnt, dass man mit dem eigenen Tesla viel Geld verdienen könne, indem man ihn anderen zur Verfügung stelle. Anfangs war das auf die Personenbeförderung durch den Autopilot bezogen. Also Taxi-Dienste wie Uber, nur ohne Fahrer. Anfang vergangenen Jahres kündigte Musk als Vorstufe aber einfaches Carsharing über die Webseite an. Mit der Einführung in der App wird dieser Vorgang noch smarter und einfacher werden.

Nichtsdestotrotz arbeitet der US-amerikanische Autobauer weiterhin am Full-Self-Driving. Die neueste Beta-Version V10.6 wird wohl seit Freitag verteilt. Zuvor gab es mehrere Schlagzeilen, in denen das FSD voll in die Hose gegangen ist.

Während der Hersteller das FSD optimiert und serienreif macht, können Tesla-Fahrer:innen ja durchs Carsharing so viel Geld ansparen, dass sie sich bei ausgereifter Technik das FSD zulegen können. Dieses kostet in den USA aktuell nämlich schlappe 10.000 US-Dollar.


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