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BYD, Polestar und Co: Neue Automarken tun sich in Deutschland sehr schwer

Nio ES6
NIO ES6; Quelle: Pressefoto

Neue Automarken haben einen schweren Stand in Deutschland. Nur wenige kommen derzeit auf einen grünen Zweig. Auch Tesla gerät aktuell bei den Neuzulassungen unter die Räder, während der Gesamtmarkt aktuell ohnehin ein bedachtsames Tempo vorlegt.

KBA: Polestar und BYD tun sich schwer

Der deutsche Markt ist für neue Automarken ein hartes Pflaster, das zeigen Daten des Kraftfahrtbundesamtes, das die Neuzulassungen deutscher Autofahrer dokumentiert. Aus den Daten geht laut Medienberichten hervor, dass nur wenige neue Marken auf eine wachstumspositive Bilanz kommen. So war etwa im Mai die Marke MG, die unter chinesischer Kontrolle steht, die einzige mit einem Plus. Die Zulassungszahlen der Marke des SAIC-Konzerns kletterte um rund 50% gegenüber des Vorjahreszeitraums und generierte rund 2.700 Neuzulassungen, das entspricht einem Marktanteil von immerhin rund 1,1%. Mit dieser Entwicklung übertrifft MG etablierte Größen wie Suzuki, Nissan oder Mazda.

Neue Marken mit wenigen Neuzulassungen

Deutlich hinter diesen Zahlen fallen viele andere neue Marken zurück, so etwa Polestar, das gerade sein neuestes Modell zu Einstiegspreisen ab 65.000 Euro vorgestellt hat. Die Schweden kamen allerdings zuletzt nur auf gut 400 Neuzulassungen, gefolgt von Great Wall Motors/Ora (268) sowie BYD (201 neu zugelassene PKW).

Auch die chinesischen Firmen mit ihren erfolgsverwöhnten Marken wie Neo kommen in Deutschland noch nicht auf substanzielle Erfolge, die Batterietauscher haben zuletzt so etwa nur 35 neue Wagen zugelassen.

Tesla stürzt ab

Ebenfalls alles andere als erfolgreich verläuft das Jahr für Tesla. Der Superstar der Elektrifizierung von einst muss einen regelrechten Absturz der Zulassungszahlen hinnehmen, diese brachen seit Jahresanfang um gut 41% ein, damit setzt sich ein Trend fort.

Im Mai des Vorjahres hatte Tesla in Deutschland 1.900 Fahrzeuge verkauft, was bereits ein deutlicher Rückgang war. Im Mai 2022 konnte Tesla noch 64% mehr Fahrzeuge an die Autofahrer bringen. Damit bekommt Tesla die allgemein schlechte Stimmung der Verbraucher in Bezug auf Elektroautos zu spüren.

Immerhin, die rote Laterne trägt der E-Auto-Pionier nicht, die kann sich Lynk umhängen. Dort brachen die Verkäufe um satte 99% ein.

Deutschland bleibt fest in der Hand der bekannten Größen, allen voran VW mit über 47.000 Neuzulassungen, was einem Marktanteil von rund 20% entspricht. Auf den Plätzen folgen Mercedes, BMW und Skoda in recht engem Abstand.


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