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Brennender Frachter „Felicity Ace“ soll Autos im Wert von 400 Millionen Dollar an Bord gehabt haben

Symbilbild Auto-Transportschiff; Quelle: Didgeman/Pixabay

Business. Elektromobilität. Das sind schlechte Neuigkeiten für den VW-Konzern. Porsches, ID.-Modelle, Bentleys und Lamborghinis: Die rund 4.000 transportierten Autos auf der brennenden „Felicity Ace“ haben offenbar einen hohen Wert.

Einem Medienbericht zufolge sollen die Autos auf dem brennenden Frachter südlich von Portugal im Atlantik einen Wert von mehr als 400 Millionen Dollar gehabt haben. Der Autofrachter, der seit Mitte letzter Woche nahe der Azoren in Brand geraten ist, habe unter anderem Porsches, Audis, Bentleys und Lamborghinis an Bord gehabt. Dies berichtet der „Guardian“ unter Berufung auf eine Schätzung der Versicherung.

155 Millionen Dollar Verlust für den VW-Konzern

Entsprechend des Berichts könnte dieser Brand für den VW-Konzern Verluste in Höhe von 155 Millionen Dollar bedeuten. Der Vorfall wird wohl nicht gerade dazu beitragen, dass Vertrauen in die Autokonzerne zu stärken. Aufgrund der angespannten Lage bei den Lieferketten ist der brennende Frachter und die damit verbundenen verlängerten Wartezeiten für die Endkund:innen noch frustrierender.

Volkswagen ID.4
Volkswagen ID.4; Quelle: Pressefoto

Der VW-Konzern bestätigte bereits vorab, dass das Schiff Neuwagen der Gruppe transportiere. Jedoch nicht, um wie viele Autos es sich genau handelt. „Felicity Ace“ soll von Emden nach Davisville im US-Bundesstaat Rhode Island unterwegs gewesen sein, bevor das Feuer südlich von Portugal ausgebrochen ist. Der Grund dafür ist bislang noch unklar. Experten wünschen sich bessere Löschanlagen auf solchen Schiffen.

Bergungsexperten im Anmarsch

Aktuell sind drei Hochseeschlepper aus den Niederlanden auf dem Weg zum Autofrachter. Nach jüngsten amtlichen Angaben sollen sie am Mittwoch beim 200 Meter langen Schiff, das besatzungslos auf hoher See treibt, eintreffen.

Die Bergungsexperten sollen vorm Abschleppen in einen Hafen versuchen, dass Feuer auf hoher See zu löschen, erklärte der Hafenkommandant von Porto da Horta, João Mendes Cabeças. Ihm zufolge habe sich das Feuer aufgrund der Kühlungsarbeiten an den Außenwänden etwas abgeschwächt. Aktuell liege keine Umweltverschmutzung vor. Aber: Die Autos an Bord des Frachters tragen Autobatterien und große Mengen Treibstoff. Es könnte nach wie vor zu einer Umweltkatastrophe hohen Ausmaßes kommen.

Deshalb könne man den Brand auch nicht mit Wasser löschen. Es benötige Spezialausrüstung. Derweil wird der Ruf nach besseren Löschanlagen auf solch großen Transportschiffen größer. Eine Möglichkeit dafür sei Hochdruck-Wassernebel.


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