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60 Milliarden für neue Verbrenner: VW streicht E-Auto-Investitionen zusammen

VW Golf GTI 2024
VW Golf GTI 2024, Quelle: Pressefoto

Die Elektrowende stockt, der Verbrenner ist beliebt wie lange nicht: Das bleibt nicht ohne Wirkung auf den Fahrplan der Autobauer. VW nimmt nun offenbar den Fuß vom Gas der Elektrooffensive. Stattdessen soll ein milliardenschweres Entwicklungsprogramm für neue Verbrenner aufgelegt werden.

VW schwenkt um

Die Elektrifizierung des Individualverkehrs stockt gewaltig, das merken die Autobauer auch bei den Verkäufen. VW, BMW und Mercedes hatten Multi-Milliarden-Pakete geschnürt, um die elektrische Transformation anzuschieben, doch die neuen Modelle kommen derzeit nicht an, was eine Reihe von Gründen hat. Für die Hersteller wird die schleppende Elektrowende aber zum ökonomischen Problem und VW zieht offenbar nun Konsequenzen aus dem lahmenden Absatzgeschehen von ID und E-Audis: Das riesige Budget für Forschung und Entwicklung der Elektro-Lösungen wird zusammengestrichen. Einst 180 Milliarden Euro schwer, verliert der Topf jetzt ein Drittel seines Volumens.

60 Milliarden für neue Verbrenner

Nun sollen 60 Milliarden Euro aus diesem Topf abgezweigt werden, zitieren Medienberichte aus Agenturkreisen, die sich auf Informationen aus Wolfsburg berufen. Der Finanzchef von VW Arno Antlitz hat sich auf einem Treffen mit Reuters-Reportern in München entsprechend geäußert.

Ziel sei es, wettbewerbsfähig zu bleiben, heißt es dazu. Die abgezweigten Milliarden werden wohl auch in die Wettbewerbsfähigkeit der wichtigen Marken Porsche, Lamborghini oder Bentley fließen.

Elektrowende in der Sackgasse?

Wie viele neue Motoren noch entwickelt werden, bis das Verbrennerverbot greift, ist nicht absehbar. Zudem kann eine neue Debatte über den Ausstieg aus dem Verbrenner-Aus nun jederzeit wieder losbrechen, spätestens aber, wenn die nächste Überprüfung des Entscheids ansteht, das ist in zwei Jahren der Fall.

Unterdessen bleibt abzuwarten, ob der Markt für E-Autos in den nächsten Jahren neue Impulse erhält. Wie eine jüngst erschienene Studie noch einmal deutlich macht, ist hierzulande vor allem auch die Politik gefordert, einen klaren Rahmen für Verbraucher zu schaffen, der die Investition in ein Elektroauto sinvoll erscheinen lässt. Dazu zählen Branchenkenner etwa steuerliche Vorteile, aber auch praktische Fragen wie die Verfügbarkeit von Ladepunkten in der Fläche.


Themen des Beitrags:
Elektrowende

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