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2029: Audi baut in jedem Werk mindestens ein Elektro-Modell

Montage des Audi e-tron GT in den Böllinger Höfen; Quelle: Pressefoto

Elektromobilität. Audi hat kürzlich unter dem Schlagwort „360factory“ seinen Plan für die Produktion der Zukunft vorgestellt. Jener Plan sieht vor, dass der deutsche Autobauer ab 2029 an allen Produktionsstandorten weltweit elektrisch angetriebene Modelle fertigt.

Der Hintergrund dieses Produktionsplans ist die hauseigene Ankündigung, dass Audi ab 2026 nur noch rein elektrisch betriebene Autos auf den Markt bringen will. Darüber hinaus will der Hersteller die Fertigung von Verbrennern bis 2033 nach und nach auslaufen lassen, heißt es in einer Pressemeldung von Dienstagmorgen. Eine Hintertür aus dem Verbrennerausstieg hat sich Audi in China offen gelassen. Dort rechnet der Hersteller mit einem anhaltenden Bedarf über 2033 hinaus, weshalb Audi auch in China über das Jahr hinweg lokale Verbrenner bauen will.

Europa wird vollelektrisch

Europa hingegen soll, wie bei anderen Herstellern auch, vollelektrische werden. Aktuell produziert Audi in Böllinger Höfe (Neckarsulm) und Brüssel vollelektrische Fahrzeuge. In Brüssel wird der Audi Q8 e-tron gebaut, der ab einem Preis von 74.400 Euro losgeht. In den Böllinger Höfen wird der e-tron GT gefertigt. Die MEB-Modelle Audi Q4 e-tron und Audi Q4 Sportback e-tron werden nicht in einem Audi-Werk, sondern bei Volkswagen in Zwickau gebaut.

In Ingolstadt soll das erste vollelektrische Modell, der Audi Q6 e-tron, ab 2023 vom Band rollen. Sukzessive wird die Produktion von Vollstromern auch in Neckarsulm, San José Chiapa und Győr anlaufen. Im Jahr 2029 sollen alle Produktionsstandorte auf der Welt mindestens ein vollelektrisches Fahrzeug fertigen.

Bestehende Werke im Fokus

Welche konkreten E-Modelle für die Standorte geplant sind, die noch kein BEV bauen, ist nicht bekannt. Zumindest aber das Hauptwerk in Neckarsulm soll den Audi A6 e-tron und das Kombi-Pendant bauen. Wenn es bei der bisherigen Aufteilung der Modelle in den Werken bleibt, könnte im ungarischen Győr (aktuell Audi A3) ein Kompakt-Modell gefertigt werden. Im mexikanischen San José Chiapa wird derzeit der Audi Q5 für gebaut. Klar ist: Bis 2025 sollen alle Mitarbeiter:innen in den Produktionswerken weitergebildet werden, hierfür kalkuliert Audi ein Budget von 500 Millionen Euro ein.

„Wir führen alle Standorte Schritt für Schritt in die Zukunft“, sagt Audi-Produktionsvorstand Gerd Walker. „Wir wollen keine singulären Leuchtturmprojekte auf der grünen Wiese. Wir investieren vielmehr in unsere existierenden Werke, so dass sie am Ende ebenso effizient und flexibel sind wie neu gebaute Produktionsstandorte, so genannte Greenfield-Werke.“

Gerd Walker, Vorstand Produktion und Logistik der AUDI AG
Gerd Walker, Vorstand Produktion und Logistik der AUDI AG; Quelle: Pressefoto

Die verbleibenden Verbrennermodelle sollen an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden, bis sie schlussendlich ganz auslaufen. Neue Werke sollen nur dort entstehen, wo zusätzliche Kapazitäten benötigt werden, unter anderem baut Audi derzeit ein neues Werk im chinesischen Changchun auf. Dort sollen Elektroautos auf Basis der Premium Platform Electric entstehen.

„Wir werden den Umstieg in die E-Mobilität nutzen, um über die notwendigen Umrüstungen auch große Produktivitäts- und Optimierungssprünge zu machen“, erklärte Walker. Das für die Zukunft gewappnete Produktionsnetzwerk von Audi soll „wirtschaftlich, nachhaltig, attraktiv und flexibel“ sein. Konkret sollen die jährlichen Fabrikkosten bis 2033 um die Hälfte reduziert werden – etwa mit einer geringeren Komplexität der Fahrzeuge, aber auch mit einem digitalisierten und schlanken Produktionsprozess. So soll die Produktion schon „ganz früh in der Entwicklung der Fahrzeuge bedacht“ werden.


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