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Gewerbeleasing: Darum lohnt es sich für Unternehmen

Volkswagen Nutzfahrzeuge
Volkswagen Nutzfahrzeuge; Quelle: Pressefoto

Das Gewerbeleasing stellt eine attraktive Alternative zum Neukauf und die Finanzierung eines Fahrzeugs dar. Es wird maßgeschneidert auf die Bedürfnisse großer Konzerne, mittelständischer Unternehmen und Einzelunternehmer abgestimmt. Sie nutzen es selbst oder stellen es dem Außendienst, Service-Technikern sowie wichtigen Mitarbeitern in der Führungsetage als Dienstwagen zur Verfügung. Es handelt sich um Neuwagen, die technisch auf dem aktuellen Stand sind und somit ein hohes Maß an Sicherheit bieten. Ein bedeutender Teilbereich ist das Nutzfahrzeug-Leasing beispielsweise für Handwerker.

Die Vorteile individueller Leasing-Offerten für Gewerbetreibende

Als Leasingnehmer profitiert ihr bei der sorgfältigen Prüfung und Ausarbeitung der Angebote durch entscheidende Pluspunkte. Zu diesen zählen:

  • Attraktive steuerliche Vorteile: Diese hängen von der Höhe der monatlichen Raten sowie getätigter Sonderzahlungen zu Beginn des Leasings ab. Umsatz- und Mehrwertsteuer werden mit der Vorsteuer verrechnet.
  • Erhalt der Liquidität: Die Anzahlung beim gewerblichen Auto-Leasing ist deutlich niedriger als der Anschaffungspreis. Das vorhandene Eigenkapital wird in geringerem Maße berührt, sodass anderweitige Investitionen getätigt werden können.
  • Leasingdeals für Großkunden: Händler bekannter Marken wie Mercedes-Benz oder BMW sowie anderer Hersteller bieten oftmals Sonderkonditionen für Flottenleasing an. Dies trifft zu, wenn Unternehmen innerhalb des Fuhrparks mehrere Fahrzeuge leasen oder nach Vertragsablauf austauschen.
  • Planungssicherheit während der Laufzeit: Egal, ob eine Gewerbeleasing-Laufzeit von beispielsweise 24 oder 36 Monaten: die Raten werden vorab fixiert und bleiben über den gesamten Zeitraum hinweg unverändert. Unternehmen können mit einer festen Größe im Rahmen der gesamten Buchhaltung arbeiten.

Berücksichtigt bei der Auswahl der Fahrzeuge weitere Kosten, die neben den Leasingraten anfallen. Dazu zählen etwa die vorgeschriebenen Inspektionen sowie die Kfz-Steuer. Zudem fordern Leasinggesellschaften über die Haftpflichtversicherung hinaus den Abschluss einer Vollkasko-Versicherung.

Oftmals kommt die GAP-Deckelung ergänzend zur Kasko-Versicherung hinzu. Über diese werden Totalschäden oder der Diebstahl des geleasten Fahrzeugs abgedeckt. Konkret geht es dabei um die Differenz zwischen dem Beschaffungspreis und den im Leasingvertrag festgelegten Restwert.

Besonders vorteilhaft: All-Inklusive Gewerbeleasing-Pakete

Diese Variante ist vor allem für Unternehmen mit einem mittleren bis großen Fuhrpark interessant. Folgende Leistungen können im Rahmen der Leasingrate mit gebucht werden:

  • Versicherung
  • Kfz-Steuer
  • Inspektionen- und Wartungsarbeiten
  • Reifen und Reparaturen
  • Versicherungen und die GEZ

Selbstredend sind die Leasingraten höher, im Gegenzug reduziert sich der Verwaltungsaufwand spürbar. Die freigewordenen Kapazitäten werden an anderer Stelle sinnvoll ausgenutzt.

Für wen ist das Gewerbeleasing geeignet?

Zu den elementaren Voraussetzungen für das Gewerbe-Leasing zählt, dass die gewerbliche, selbstständige oder freiberufliche Tätigkeit hauptberuflich ausgeübt wird. Kurz gesagt: Unternehmer müssen damit ihren Lebensunterhalt verdienen. Eine zusätzliche Option sind Dienstfahrzeuge, die vom Arbeitgeber bereitgestellt werden. Die Nutzungsmöglichkeiten werden per Überlassungsvertrag reguliert. Dazu zählt etwa, ob private Fahrten gemacht werden dürfen. Auch in diesem Fall gibt es vergünstigte Händler- und Herstellerkonditionen.

Voraussetzungen für das Nutzfahrzeug- und Auto-Leasing

Die jeweiligen Anforderungen werden von den Fahrzeugherstellern und den Leasing-Banken festgelegt. Es wird relativ stringent zwischen den verschiedenen Unternehmensformen unterschieden. Arbeitet ihr dagegen selbstständig oder freiberuflich, kommt bei der Entscheidungsfindung mit ins Spiel, ob ihr gewerbesteuerpflichtig seid. Bei Arztberufen oder einer künstlerischen Betätigung entfällt diese, um nur zwei populäre Beispiele zu benennen.

Geht letztendlich davon aus, dass eine Bonitätsprüfung durchgeführt wird. Diese beinhaltet eine Schufa-Abfrage und viele weitere Informationen, die für eine Zusage benötigt werden. Schwieriger wird das Unterfangen bei einem neugegründeten Unternehmen. Eine problematische Angelegenheit, wenn für die Ausübung der Tätigkeit ein Pkw oder gar ein Nutzfahrzeug angeschafft werden muss. Naturgemäß sind Leasinggeber daran interessiert, das Risiko möglicher Zahlungsausfälle zu minimieren.

Welche Unterlagen werden für das Leasing benötigt?

Nachfolgend erhaltet ihr Informationen darüber, welche Unterlagen von eurem zukünftigen Leasing-Vertragspartner gefordert werden. Zu den Basics zählen:

  • Kopie der Gewerbeanmeldung oder den Eintrag ins Handelsregister
  • Personalausweis des Antragstellers
  • Unterschriebene Selbstauskunft über die persönlichen und finanziellen Verhältnisse

Bei Freiberuflern, selbstständigen Land- und Forstwirten sowie bei Genossenschaften, Vereinen und Verbänden werden adäquate Nachweisdokumente benötigt.

Die Dokumente bilden die Grundlage für eine Entscheidungsfindung. Hinzu kommt, seit wann euer Unternehmen existiert, bzw. wann ihr mit eurer Tätigkeit begonnen habt. Einzelne Hersteller und Leasingbanken legen Wert darauf, dass ihr seit mindestens sechs Monaten unternehmerisch oder selbstständig tätig seid.

Welche Gewerbe-Leasingarten gibt es?

Zu den am weitesten verbreiteten gehören das Kilometer- und das Restwert-Leasing:

  • Kilometer-Leasing: Hier spielt die geplante Fahrleistung über die Laufzeit des Leasingvertrags hinweg eine entscheidende Rolle. Je höher diese liegt, desto höher sind die monatlichen Leasingraten. Überschreitet ihr die vereinbarte Leistung, ist eine Nachzahlung fällig. Unterschreitet ihr die vorgegebene Kilometerzahl, erhaltet ihr eine Rückerstattung in vorab festgelegter Höhe pro Kilometer.
  • Restwert-Leasing: Bei der Unterzeichnung des Vertrags wird ein geschätzter Restwert sowie die monatlich fällige Leasingrate vereinbart. Liegt der Restwert am Ende niedriger, müsst ihr die entstandene Differenz begleichen. Zu einer Wertminderung kommt es durch Unfälle und Schäden am Leasing-Auto wie Beulen und Kratzer. Umgekehrt erhaltet ihr einen prozentualen Anteil zurück, wenn der Restwert höher ist.

Insgesamt gesehen ist das Gewerbeleasing aus finanzieller Sicht lukrativer als das Privatleasing. Dies liegt an den besonderen Angeboten der Leasinggeber und an den steuerlichen Vorteilen, die ihr als Unternehmer, Selbstständiger oder Freiberufler nutzen könnt. Privatleasing ist immer dann interessant, wenn ihr Wert auf einen regelmäßigen Fahrzeugtausch legt, um stets auf dem aktuellen Stand der Technik zu bleiben.



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