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Zukunft des VW Golf 9 gefährdet

Volkswagen Golf VIII eHybrid
Volkswagen Golf VIII eHybrid; Quelle: Pressefoto

Elektromobilität. Elektroautos sollen mittelfristig deutlich günstiger werden als Verbrenner. Einstiegspreise bei 10.000 Euro werde es bei Letzteren dann nicht mehr geben. Deshalb stellt sogar Volkswagen infrage, ob der aktuelle Golf 8 überhaupt noch einen Nachfolger bekommen wird.

Die Zukunft des VW Golf 9 scheint gefährdet. Der Volkswagen-Konzern erwartet stark steigende Preise für Verbrennerfahrzeuge, heißt es in einem Bericht der Welt am Sonntag.

Verbrenner keine kostengünstige Alternative zur Elektromobilität

Volkswagen sieht in Verbrennern mittelfristig keine kostengünstige Alternative zur Elektromobilität. Thomas Schäfer, der neue Chef der Marke Volkswagen, erwartet deutlich steigende Fahrzeugpreise durch die geplante EU-Abgas-Richtlinie Euro 7. Durch diese würden Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor aufgrund einer aufwendigeren Abgasreinigung um jeweils 3.000 bis 5.000 Euro teurer werden.

Thomas Schäfer, CEO der Marke Volkswagen Pkw
Thomas Schäfer, CEO der Marke Volkswagen Pkw; Quelle: Pressefoto

„Bei einem Kleinwagen sind diese Mehrkosten kaum aufzufangen. Die Einstiegsmobilität bei Verbrennern wird also deutlich teurer“, sagte Schäfer im Interview mit der Welt am Sonntag. Er rechne damit, dass Einstiegspreise um die 10.000 Euro künftig nicht mehr machbar sein werden. Elektromobilität sei die Lösung für eine erreichbare individuelle Mobilität.

Vier neue vollelektrische Kleinwagen

Ab 2025 wolle der VW-Konzern insgesamt vier neue vollelektrische Kleinwagen-Modelle auf den Markt bringen. Neben dem kommenden VW ID.2 werde es ein weiteres Modell von VW, einen Skoda und einen Cupra geben, so Schäfer weiter.

„Den ID.2 planen wir für unter 25.000 Euro anzubieten. Das wird in drei Jahren ein superattraktiver Preis sein für ein Elektrofahrzeug“, sagte Schäfer, der seit 01. Juli Chef der Marke VW ist und im Konzernvorstand die Volumenmarken VW, Skoda sowie Seat/Cupra verantwortet. Die Reichweite der Kleinwagen-Modelle solle bei 350 bis 400 Kilometern liegen, was momentan der psychologischen Verkaufsschwelle entspreche.

Schäfer ließ in diesem Zusammenhang offen, ob es für den VW Golf, das meistverkaufte Auto Europas, noch eine Neuauflage geben wird. Er sagte, man müsse sich anschauen, ob es sich lohne, ein neues Fahrzeug zu entwickeln, das nicht mehr die vollen sieben oder acht Jahre Laufzeit erreiche. Derzeit arbeitet der Konzern an einer Aufwertung des aktuellen Golf 8. Ob es danach noch einen Golf 9 geben wird, sei noch nicht entschieden.

Weiter sagte Schäfer, er wolle „die Marke wieder zum Strahlen bringen. Dazu brauchen wir Kernmodelle, die richtig gut laufen, wie der Käfer oder der Golf.“ Es ginge nicht darum, wie viel Marktanteil VW habe, sondern darum, ein profitables Geschäft zu besitzen.

Ob es doch noch einen neuen VW Golf 9 geben wird, bleibt abzuwarten. Spätestens in zwölf Monaten, so Schäfer, wisse der Konzern mehr.


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