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Ende des Aufstiegs?

Warren Buffett: Investorenlegende stößt weitere BYD-Aktien ab

BYD Atto 3, BYD Dolphin und BYD Seal
BYD Atto 3, BYD Dolphin und BYD Seal; Quelle: Pressefoto

Chinesische E-Auto-Aktien waren in den letzten Jahren eine ergiebige Erlösquelle für Warren Buffett. Seine Investmentfirma Berkshire Hathaway hatte erstmals im Jahre 2008 eine Position in BYD-Anteilsscheinen aufgebaut. Nun hat das Konglomerat in größerem Umfang Anteile abgestoßen.

Warren Buffett verkauft in größerem Umfang Aktien von BYD. Das Unternehmen der Anlagelegende hat zuletzt 1,3 Millionen Anteilsscheine veräußert, das geht aus Pflichtinformationen hervor, die Berkshire der US-Börsenaufsicht übermitteln musste. Das Geschäft hatte ein Volumen von knapp 40 Millionen Dollar.

BYD-Aktien waren eine Ausnahme bei Berkshire

In aller Rege kauft Berkshire nur Unternehmensanteile von Firmen aus den USA, das ist einerseits lange Tradition und hat auch mit dem Grundsatz von Unternehmenschef Warren Buffett zu tun, der stets nach dem Prinzip handelt, nur in Unternehmen zu investieren, die er versteht – und dazu zählen seit Jahren vorwiegend Firmen aus den USA. BYD war eine Ausnahme. Sein inzwischen verstorbener Co-Chef und langjähriger Freund Charlie Munger hatte einst zu der Investition geraten – durchaus mit Erfolg.

Immer wieder ergiebige Gewinne

Berkshire hatte über die Jahre seine Position in BYD zunächst weiter ausgebaut, zwischenzeitlich hielt die Investmentfirma rund 10% an dem chinesischen Unternehmen, zuletzt jedoch wurde die Position schrittweise verkleinert. Während der Jahre 2022 und 2023 hat Berkshire Hathaway Gewinne mitgenommen, die sich sehen lassen können. Es gibt aber noch eine weitere Erwägung, die eine Rolle spielen könnte.

Im Lichte des wieder hochkochenden Handesstreits zwischen China und den USA erscheint die Perspektive chinesischer Firmen wie BYD wieder zunehmend unsicher. Berkshire hat seinen Anteil am Unternehmen nun auf rund 6,9% reduziert, die letzten Verkäufe reduzierten den Anteil gehaltener Papiere auf die Hälfte der früheren Positionsgröße.

Den Aktienkurs von BYD berührte dieser Entschluss nicht, das Papier notiert in Hongkong im Mittagshandel minimal höher. Derzeit ist BYD noch überaus erfolgreich, das Unternehmen konnte sogar Tesla als größten E-Autobauer der Welt ablösen. In Deutschland und Europa möchte der chinesische Konzern aktuell Fuß fassen, der hiesige Markt erweist sich für BYD aber als schwierig.

Mit Agenturen


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BYDChina

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