Home » News » Allgemein » VW Software-Kooperation mit Rivian stockt offenbar

News

VW Software-Kooperation mit Rivian stockt offenbar

VW Interieur Display Amaturenbrett
Die seriennahe Studie eines VW ID. Polo von innen, Quelle: Pressefoto

Die ambitionierte Zusammenarbeit zwischen dem Volkswagen-Konzern und dem US-Elektroauto-Pionier Rivian scheint vor erheblichen Hürden zu stehen. Wie aktuelle Berichte nahelegen, weist der von Rivian gelieferte Software-Stack deutliche Funktionslücken auf. Intern wächst bei VW die Sorge, dass die Partnerschaft nicht die erhoffte schnelle Lösung für die jahrelangen Softwareprobleme der Wolfsburger liefert.

Der Rivian-Basisarchitektur fehlt es an Grundlagen

Das Kernproblem liegt offenbar im Funktionsumfang der gelieferten Basisarchitektur. Insidern zufolge fehlen viele Features, die in aktuellen Modellen der VW-Marken längst zum Standard gehören, zitieren Medienberichte. Die Verträge mit dem kalifornischen Start-up sehen jedoch primär die Lieferung von Basisfunktionen vor. Diese Diskrepanz führt nun zu Unmut bei zahlreichen Managern innerhalb des Konzerns, da die Integration in die komplexen Systeme von Audi, Porsche und VW schwieriger als gedacht verläuft.

Besonders kritisch wird die Lage für den geplanten VW ID.1 bewertet. Der elektrische Kleinwagen soll 2027 als erstes Modell die neue, gemeinsam im Joint Venture RV Tech entwickelte Software nutzen. Ein Scheitern des Projekts wäre für Volkswagen fatal. Interne Quellen zitieren einen Konzernvorstand mit der drastischen Einschätzung, dass man ohne den Erfolg der Rivian-Software das eigene Grab schaufeln könne.

Zuschnitt auf reine Elektroautos

Zusätzlich sorgt die technische Ausrichtung der Rivian-Software für Kopfzerbrechen. Während die Architektur perfekt auf reine Elektroautos zugeschnitten ist, lässt sie sich kaum auf Verbrennermodelle übertragen. Da VW jedoch plant, Verbrenner und Hybride aufgrund der aktuellen Marktlage länger als ursprünglich gedacht im Programm zu behalten, entsteht hier eine strategische Lücke. Als Notlösung wird bereits diskutiert, die krisengebeutelte Software-Tochter Cariad wieder stärker einzubinden, um die fehlenden Funktionen für die unterschiedlichen Fahrzeugplattformen nachzubessern.

Trotz der internen Spannungen halten beide Partner offiziell am Zeitplan fest. Im ersten Quartal 2026 sollen erste Wintertests mit Referenzfahrzeugen starten. Ob die technologischen Meilensteine bis zum Marktstart des ID.1 erreicht werden, bleibt jedoch abzuwarten. Die Kooperation, die Volkswagen bereits Milliarden gekostet hat, steht damit unter enormem Erfolgsdruck.


Themen des Beitrags:
RivianVW

Jetzt leasen!

Für 189,54 €/Monat brutto: Renault Scenic E-Tech Electric 170 Comfort Range Evolution • Privat

💥 Renault Scenic Leasing für 190 Euro im Monat brutto [frei konfigurierbar]

Stromverbrauch und Umwelt WLTP: kombiniert: 17,5 kWh/100 km* • Emissionen: kombiniert: 0,0 g/km CO2*


Opel Mokka Electric
Ab 165,01 €/Monat brutto: Opel Mokka-e 54kWh 115kW Edition • Privat

Opel Mokka-e Leasing für 165 [276] Euro im Monat brutto [frei konfigurierbar]

Stromverbrauch und Umwelt WLTP: kombiniert: 15,4 kWh/100 km* • Emissionen: kombiniert: 0 g/km CO2*


BMW i7
Ab 419,-- €/Monat netto: BMW i7 eDrive50 • Gewerbe

BMW i7 Leasing für 419 Euro im Monat netto [frei konfigurierbar, Flottenkunde]

Stromverbrauch und Umwelt WLTP: kombiniert: 20,3 kWh/100 km* • Emissionen: kombiniert: 0 g/km CO2*