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VW erobert Spitzenplatz in China zurück

VW-Werk in Wolfsburg, Schornsteine, Backstein
VW-Werk in Wolfsburg, Quelle: Akhil Simha, Unsplash
  • VW hat sich in den ersten beiden Monaten des Jahres 2026 wieder an die Spitze des chinesischen Automarktes gesetzt und damit den Elektroautohersteller BYD überholt.
  • Der Rückgang staatlicher Förderprogramme für umweltfreundliche Fahrzeuge belastet BYD zunehmend.
  • Inzwischen liegen auch Geely, die chinesische Mutter von Volvo, sowie der japanische Branchenriese Toyota beim Absatz in China vor dem Elektroautoanbieter.

Für VW läuft es wieder besser im wichtigen Absatzmarkt China: Nach Angaben des chinesischen Pkw-Verbands erreichen die chinesischen Gemeinschaftsunternehmen von Volkswagen mit FAW und SAIC gemeinsam einen Marktanteil von 13,9 Prozent. Dahinter folgt Geely mit 13,8 Prozent. Die Toyota-Joint-Ventures mit GAC und FAW kommen zusammen auf 7,8 Prozent. Erst danach rangiert BYD mit einem Anteil von 7,1 Prozent.

China ist Schlüsselmarkt und zugleich schwieriges Pflaster

Für Volkswagen bleibt das Chinageschäft seit mehreren Jahren eine wirtschaftliche Herausforderung. Der Gewinnanteil aus den dortigen Joint Ventures sank im Jahr 2025 auf 958 Millionen Euro und lag damit erstmals seit längerer Zeit unter der Marke von einer Milliarde Euro. In früheren Jahren hatte der Konzern in China jährlich zwischen vier und fünf Milliarden Euro verdient.

Eine konkrete Markterwartung für das Jahr 2026 formulierte Finanzchef Arno Antlitz bei der Präsentation der Geschäftszahlen in dieser Woche noch nicht. Stattdessen verwies er laut Medienberichten auf einen Kapitalmarkttag, der Ende April in China stattfinden soll.

So will VW in China weiter wachsen

Um das Wachstum in China wieder zu beschleunigen, plant Volkswagen bis 2027 die Einführung von 30 neuen Modellen. Diese Fahrzeuge werden erstmals vollständig in China für den chinesischen Markt entwickelt und basieren auf eigenen Plattformen sowie speziell angepasster Software.

In den letzten Jahren taten sich alle deutschen Autobauer schwer in China. Die schwierigen Marktbedingungen dort und die massiven staatlichen Subventionen für lokale Autobauer haben nicht nur eine Bilanz verhagelt. Ob sich eine längerfristige Trendwende ergibt, bleibt indes weiter abzuwarten.


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