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VW bestätigt vorläufiges US-Aus für den ID. Buzz

VW ID.Buzz und VW ID.Buzz Cargo
VW ID.Buzz und VW ID.Buzz Cargo; Quelle: Pressefoto

Volkswagen zieht die Notbremse beim US-Export seines elektrischen Aushängeschilds: Der Konzern hat am heutigen Montag bestätigt, dass der ID. Buzz in den Vereinigten Staaten vorerst eine Zwangspause einlegen wird. Für das kommende Modelljahr 2026 wird der Elektro-Bus in den USA nicht angeboten.

Wie electrive.net und US-Medien übereinstimmend berichten, informierte Volkswagen seine amerikanischen Händler darüber, dass die Produktion des ID. Buzz für den US-Markt vorübergehend ausgesetzt wird. Das Unternehmen betonte jedoch, dass dies nicht das endgültige Aus für den „Elektro-Bulli“ in Nordamerika bedeute. Vielmehr handele es sich um eine strategische Entscheidung, um den Abverkauf der bestehenden Bestände des Modelljahrs 2025 zu fokussieren und sich auf einen möglichen Neustart mit dem Modelljahr 2027 vorzubereiten.

Ein Mix aus Zöllen und schwacher Nachfrage

Die Gründe für diesen drastischen Schritt sind vielfältig, lassen sich jedoch auf eine schwierige Gemengelage aus Handelspolitik und Marktrealität zurückführen. Da der ID. Buzz zentral im Werk Hannover produziert wird, unterliegt er bei der Einfuhr in die USA hohen Importzöllen. Diese wirtschaftliche Hürde, kombiniert mit dem Wegfall staatlicher Förderungen (wie dem „Tax Credit“ von 7.500 Dollar) für importierte E-Fahrzeuge, macht das Modell für VW in den USA derzeit kaum profitabel.

Zudem kämpft der Stromer mit Absatzproblemen. In den ersten neun Monaten des Jahres 2025 konnten in den USA weniger als 5.000 Einheiten abgesetzt werden. Der hohe Einstiegspreis von rund 60.000 US-Dollar und die im Vergleich zur US-Konkurrenz moderate Reichweite hatten den Start des Retro-Vans erschwert.

Rückkehr für 2027 geplant

Bereits im Juli 2025 musste der Export kurzzeitig aufgrund von Qualitätsproblemen an der dritten Sitzreihe gestoppt werden. Nun folgt die offizielle Pause für ein ganzes Modelljahr. Volkswagen erklärte gegenüber Händlern, man wolle die Zeit nutzen, um eine „starke Grundlage“ für den Übergang zum Modelljahr 2027 zu schaffen. Ob und in welcher Form der ID. Buzz dann tatsächlich auf den US-Markt zurückkehren wird, dürfte maßgeblich von der Entwicklung der US-Handelspolitik und der allgemeinen Nachfrage nach Elektrofahrzeugen abhängen.

Bis dahin bleibt der ID. Buzz in den USA ein „Halo Car“ – ein Imageträger, der zwar Aufmerksamkeit generiert, aber vorerst keine neuen Verkäufe mehr einfahren wird.


Themen des Beitrags:
ElektrowendeVWVW ID.Buzz

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