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Bidirektionales Laden

TÜV informiert: Wie E-Autos bei der Energiewende helfen

Bidirektionales Laden bei VW
Bidirektionales Laden bei VW, Quelle: Pressefoto

Im Schnitt stehen Autos 23 Stunden am Tag still. Dass sie dabei mehr können als im Weg stehen, legt der TÜV Verband e.V. am Beispiel von E-Autos da. Diese können als mobile Stromspeicher verwendet werden und die Energiewende unterstützen.

Viele E-Autos beherrschen bidirektionales Laden

Rund 166.000 E-Autos in Deutschland sind laut TÜV-Verband bereits technisch zum bidirektionalen Laden fähig. Doch in der Praxis steckt die Technologie noch in den Kinderschuhen. „Es fehlen einheitliche Standards, rechtliche Grundlagen und wirtschaftlich sinnvolle Tarife“, sagt Robin Zalwert, Referent für nachhaltige Mobilität beim TÜV-Verband. Dabei sei das Potenzial enorm. „Intelligent genutzt, können E-Autos zu einem wichtigen Baustein der Energiewende werden.“

Was ist bidirektionales Laden?

Bidirektionales Laden gibt es in mehreren Varianten:

  • Vehicle-to-Load (V2L) ermöglicht die Stromversorgung von Geräten – etwa beim Camping.
  • Vehicle-to-Vehicle (V2V) erlaubt das Laden eines zweiten Autos, etwa zur Pannenhilfe.
  • Vehicle-to-Home (V2H) bringt Solarstrom vom Tag in den Abend, während
  • Vehicle-to-Grid (V2G) die Energie sogar ins öffentliche Netz einspeist – etwa zur Stabilisierung bei Lastspitzen.

Letztere Ansätze sind in Deutschland bisher nur in Pilotprojekten im Einsatz.

Technisch braucht es dafür mehr als nur ein fähiges Fahrzeug: Eine bidirektionale DC-Wallbox, ein intelligentes Lastmanagement und ein kompatibles Stromnetz sind Grundvoraussetzung. Auch der internationale Ladestandard ISO 15118-20, der ab 2027 greifen soll, ist entscheidend für die Kommunikation zwischen Fahrzeug und Netz.

TÜV Verband e.V. fordert Politik zum Handeln auf

Doch selbst bei erfüllten technischen Voraussetzungen fehlen klare gesetzliche Vorgaben. Aktuell wird rückgespeiste Energie doppelt belastet – ein finanzieller Nachteil für Verbraucher:innen. Zwar fördert die KfW erste Wallboxen, doch ein flächendeckender Einsatz ist nicht absehbar.

„Damit bidirektionales Laden Alltag wird, braucht es eine koordinierte Standardisierung, klare rechtliche Regeln und wirtschaftliche Anreize“, betont Zalwert. Die Technologie ist bereit – jetzt ist die Politik gefragt.


Themen des Beitrags:
Elektrowende

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