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Tesla-Robotaxi: Erste Details zu Cybercab aufgetaucht

Tesla Robotaxi Cybercab
Tesla Robotaxi Cybercab, Quelle: PRessefoto
    • Tesla hat bei der US-Umweltschutzbehörde EPA erstmals technische Details zu seinem angekündigten Robotaxi Cybercab hinterlegt.
    • Die Unterlagen liefern einen bislang nicht veröffentlichten Einblick in Antrieb, Batterie und Gewicht des vollelektrischen Fahrzeugs, das künftig eine zentrale Rolle in Teslas Strategie für autonomes Fahren spielen soll.
    • Das Robotaxi ist bislang nicht im Einsatz.

Erstmals liefert Tesla konkretere Details zu seinem Robotaxi Cybercab, diese gehen aus einem Antrag bei der amerikanischen Umweltschutzbehörde hervor, wie aus Medienberichten zu entnehmen ist. Das Cybercab war erstmals 2024 vorgestellt worden. Damals präsentierte Tesla ein zweitüriges, zweisitziges Coupé mit Flügeltüren, nannte jedoch keine technischen Eckdaten. Die nun öffentlich gewordenen EPA-Dokumente schließen diese Lücke zumindest teilweise.

Details zu Akku und Antrieb des Cybercab

Demnach wird das Fahrzeug von einem Elektromotor an der Vorderachse mit einer Leistung von 163 kW angetrieben. Die Energie liefert ein Akku mit einer Kapazität von 48 kWh. Das Leergewicht des Fahrzeugs beträgt laut den Unterlagen rund 1.412 Kilogramm. Die maximale Zuladung liegt bei lediglich 280 Kilogramm, was die Mitnahme von zwei Personen und Gepäck entsprechend begrenzt.

Mit diesem Gewicht könnte das Cybercab eines der leichtesten Elektroautos auf dem US-Markt werden. Die vergleichsweise kleine Batterie deutet gleichzeitig auf einen besonders effizienten Fahrzeugaufbau hin.

Aus den EPA-Daten ergibt sich zudem eine Reichweitenangabe von 418 Meilen beziehungsweise rund 673 Kilometern. Branchenbeobachter gehen allerdings davon aus, dass dieser Wert vor der offiziellen Markteinführung noch nach unten korrigiert wird. Realistisch erscheint derzeit eine Reichweite von knapp unter 480 Kilometern nach EPA-Standard.

Auch Robotaxi ohne LIDAR

Das Cybercab soll vollständig auf Teslas kamerabasiertes Fahrerassistenzsystem Full Self-Driving (FSD) setzen und ohne Lidar-Technologie auskommen. Ursprünglich hatte Tesla angekündigt, das Fahrzeug ohne Lenkrad und Pedale anzubieten. Später wurden jedoch Testfahrzeuge mit klassischen Bedienelementen gesichtet.

Der Innenraum bleibt auf zwei Sitzplätze beschränkt. Hinter den Sitzen befindet sich eine feste Trennwand, weshalb auf eine Heckscheibe verzichtet wird. Trotz der kompakten Kabine verfügt das Fahrzeug über einen vergleichsweise großen Gepäckraum.

Wann die Serienfertigung beginnt, bleibt weiterhin offen. Ein erstes Vorserienfahrzeug wurde bereits Anfang des Jahres im Tesla-Werk in Austin produziert. Offiziell hält das Unternehmen bislang lediglich an der Aussage fest, dass der Marktstart vor 2027 erfolgen soll.

Für Tesla besitzt das Cybercab strategische Bedeutung weit über das Fahrzeug selbst hinaus. Konzernchef Elon Musk sieht Robotaxis und humanoide Roboter als zentrale Zukunftsfelder des Unternehmens. Parallel zum Cybercab will Tesla auch ein neues Produktionsverfahren namens „Unboxed“ einführen.

Dabei sollen einzelne Fahrzeugmodule unabhängig voneinander gefertigt und erst am Ende der Produktion zusammengefügt werden. Tesla verspricht sich davon niedrigere Produktionskosten, einen geringeren Flächenbedarf in den Fabriken und schnellere Fertigungsprozesse. Ob das neue System bereits beim Cybercab in vollem Umfang zum Einsatz kommt, ist allerdings noch nicht bestätigt.

Musk selbst hatte zuletzt eingeräumt, dass der Hochlauf der Produktion zunächst langsamer verlaufen könnte als gewohnt, da Tesla mit der neuartigen Fertigungsmethode erst Erfahrungen sammeln müsse.


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