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Tanken wird wieder teurer und E10 klettert über die Zwei-Euro-Marke

Nach einer kurzen Phase der Entspannung an den Zapfsäulen müssen Autofahrer wieder tiefer in die Tasche greifen. Laut einer aktuellen Auswertung des ADAC hat der Literpreis für Super E10 bundesweit erneut die magische Grenze von zwei Euro durchbrochen. Auch Diesel-Fahrer bleiben von der aktuellen Preiswelle nicht verschont. Wir von Sparneuwagen haben uns die Details angesehen.
Deutlicher Preisanstieg bei Benzin und Diesel
Wer aktuell an die Tankstelle fährt, merkt es sofort, denn die Kraftstoffpreise ziehen wieder spürbar an. Ein Liter Super E10 kostet im bundesweiten Durchschnitt momentan 2,008 Euro. Das entspricht einem Anstieg von 3,5 Cent im Vergleich zur Vorwoche. Für Fahrer von Dieselfahrzeugen sieht es kaum besser aus. Hier kletterte der Literpreis um 1,4 Cent auf durchschnittlich 1,997 Euro. Damit nähern sich beide Kraftstoffsorten wieder einem empfindlich hohen Niveau an.
Gründe für den erneuten Anstieg der Spritpreise
Doch was treibt die Kosten an den Zapfsäulen wieder in die Höhe? Der ADAC nennt als Hauptursache die Entwicklung auf dem internationalen Rohölmarkt. Der Preis für ein Barrel Rohöl ist zuletzt von etwa 105 US-Dollar auf rund 111 US-Dollar gestiegen. Diese Verteuerung auf dem Weltmarkt schlägt sich nun unmittelbar auf die Endverbraucherpreise an den deutschen Tankstellen nieder. Immerhin kommt die aktuelle Energiesteuersenkung laut ADAC mittlerweile mehrheitlich bei den Verbrauchern an und dämpft den Anstieg zumindest etwas ab.
ADAC Umfrage zeigt Kritik am Österreich-Modell
Neben den aktuellen Preisentwicklungen hat der Automobilclub auch die Meinung der Autofahrer zum sogenannten Österreich-Modell abgefragt. Bei diesem Modell dürfen Tankstellen ihre Preise nur einmal täglich um 12 Uhr mittags anheben, Preissenkungen sind jedoch jederzeit erlaubt. Die Umfrage zeigt ein klares Bild. Die Mehrheit der deutschen Autofahrer steht dieser Regelung kritisch gegenüber. Bis zu 50 Prozent der Befragten bewerten das System negativ. Lediglich 20 Prozent äußern sich positiv dazu. Viele Fahrer haben ihr Tankverhalten ohnehin längst angepasst und steuern die Zapfsäulen gezielt zu den meist günstigeren Abendstunden an.
Fazit und Spartipps für Autofahrer
Für alle, die auf ihr Auto angewiesen sind, bedeutet die aktuelle Entwicklung vor allem eins, dass man die Preise genau im Blick behalten muss, wenn man sparen will. Ein regelmäßiger Blick auf Tank-Apps und das gezielte Ansteuern von Tankstellen am Abend können helfen, die Kosten für die Mobilität im Rahmen zu halten. Wer sich in Zukunft komplett von den schwankenden Spritpreisen an der Tankstelle unabhängig machen möchte, für den lohnt sich definitiv ein Blick auf unsere aktuellen Elektroauto-Leasingangebote bei Sparneuwagen.