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Vereinbarung mit Vulcan Energy

Stellantis sichert sich Stück vom Lithium-Kuchen

Fiat 500 Elektro
Fiat 500 Elektro; Quelle: Pressefoto

Business. Die nächsten Jahre sichert sich Stellantis ein Stück vom Lithium-Kuchen. Der Fahrzeughersteller schließt eine umfangreiche Liefervereinbarung über den Rohstoff Lithiumhydroxid in Batteriequalität mit der Firma Vulcan Energy, wenn alles gut geht.

Im Sommer dieses Jahres kündigte Stellantis auf seinem EV Day umfangreiche Ziele an, seine Fahrzeuge sukzessive zu elektrifizieren. Damit das klappen kann, plant der Konzern umfangreiche Investitionen in Höhe von 30 Milliarden Euro. Diese fließen in die Elektrifizierung der Fahrzeuge aber auch in die Softwareentwicklung.

Vereinbarung mit Vulcan Energy

Damit die selbst gesteckten Ziele aber auch erreichbar bleiben, muss sich Stellantis frühzeitig wichtige Rohstoffe sichern. Dazu schloss man nun eine Vereinbarung mit Vulcan Energy ab. Die sieht eine Belieferung mit batteriefähigem Lithiuhmhydroxid in Europa vor, und zwar über einen Zeitraum von fünf Jahren. Der Fünfjahresvertrag sieht vor, dass die Lieferungen im Jahr 2026 beginnen.

Michelle Wen verantwortet die Lieferketten für Stellantis. Sie betont das konsequente Vorgehen ihres Arbeitgebers:

„Stellantis treibt seine Elektrifizierungsstrategie schnell und konsequent voran. Diese Vereinbarung ist ein weiterer Beweis dafür, dass wir den Wettbewerbsgeist haben, unsere Ziele zu erreichen“.

Wen betont weiterhin, dass die Gesellschaft „(e)ine sichere, saubere und erschwingliche Mobilität“ fordere und Stellantis sich dafür einsetze.

Mögliche Fallstricke

Die Liefervereinbarung steht unter dem Vorbehalt der erfolgreichen Aufnahme des kommerziellen Betriebs in der Vulcan-Anlage. Wenn Vulcan Energy es wider Erwarten nicht schafft, das Produkt entsprechend den Anforderungen in ausreichender Menge zu liefern, dann ist die Vereinbarung offenbar hinfällig.

Die Liefermenge während der fünfjährigen Laufzeit der Vereinbarung ist ebenfalls variabel angegeben, mit mindestens 81.000 Tonnen und maximal 99.000 Tonnen Lithiumhydroxid.

Gefälle zwischen Europa und den USA?

Interessant ist in diesem Zusammenhang, wie Stellantis sich die nähere Zukunft ausmalt. Geht es nach dem Fahrzeughersteller, dann sollen bis 2030 über 70 Prozent der eigenen Fahrzeugverkäufe in Europa auf „emissionsarme Fahrzeuge“ entfallen. Für die USA erwartet man hingegen nur „mehr als 40 Prozent“.

Was genau sich Stellantis unter „emissionsarm“ vorstellt, wird nicht näher erläutert. Grundsätzlich möchte man aber in allen 14 Unternehmensmarken die „besten vollständig elektrifizierten Lösungen ihrer Klasse“ anbieten.

Lithiumhydroxid nachhaltiger produziert

Die Produktion des Lithiumhydroxid, auf das Stellantis zurückgreift, geschieht in Deutschland, genauer im Oberrheintal. Zur Herstellung nutzt Vulcan Energy geothermische Energie aus Sole ohne fossile Brennstoffe. Überdies ist nur minimaler Wasserverbrauch notwendig. So reduziert man schon in der Lieferkette die Entstehung von Kohlenstoff für Batteriemetalle.

Ein weiterer positiver Effekt auf eine nachhaltigere Lieferkette sind die kurzen Distanzen zwischen Deutschland und den Europastandorten von Stellantis’ Gigafabriken.


Themen des Beitrags:
LithiumStellantisVulcan Energy

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