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Stellantis legt solide Quartalszahlen vor

Stellantis-Logo - Stellantis-Pressefoto
    • Stellantis kommt auch weiter besser durch die Krise, als andere große europäische Autobauer.
    • Der Konzern konnte den Gewinn steigern, das Plus fällt allerdings mager aus.
    • In Europa liefen die diversen Stellantis-Marken im Schnitt besser als in anderen Weltregionen.

Stellantis, unter dessen Dach sich Traditionsmarken wie Opel oder Fiat finden, ist mit moderatem Wachstum ins Jahr 2026 gestartet. Der Autokonzern steigerte im ersten Quartal seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6 Prozent auf 38,1 Milliarden Euro, wie der Konzern heute mitteilte. Der Nettogewinn lag bei 0,4 Milliarden Euro und fiel damit zwar höher aus als im Vorjahr, bleibt jedoch im Verhältnis zum Umsatz auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Das bereinigte Betriebsergebnis erreichte 1,0 Milliarden Euro, die operative Marge lag bei 2,5 Prozent.

Damit zeigt sich eine operative Verbesserung, allerdings weiterhin auf einem eher schwachen Profitabilitätsniveau für die Branche. Stellantis selbst verweist auf Fortschritte bei Volumen, Effizienz und operativer Umsetzung. Zur Stärkung der Finanzstruktur nahm das Unternehmen zusätzlich 5 Milliarden Euro über hybride Anleihen auf.

USA zieht Amerika-Geschäft mit

Regional entwickelte sich das Geschäft unterschiedlich. In Nordamerika legte der Absatz um 6 Prozent zu, während der Gesamtmarkt in den USA rückläufig war. Stellantis konnte hier Marktanteile gewinnen, insbesondere durch eine starke Nachfrage nach Modellen der Marken Ram und Jeep.

In Europa läuft es solide

In Europa stieg der Absatz um 5 Prozent, inklusive der chinesischen Beteiligung Leapmotor um 8 Prozent. Der Marktanteil in der EU30 erhöhte sich leicht auf 17,5 Prozent. Wachstumstreiber waren mehrere Kernmärkte sowie ein breites Antriebsportfolio von Elektro- über Hybrid- bis hin zu Verbrennermodellen. Gleichzeitig bleibt Stellantis im wichtigen Nutzfahrzeugsegment führend.

In Südamerika behauptete der Konzern trotz eines leichten Absatzwachstums seine Marktführerschaft, musste jedoch Marktanteile abgeben. Im Nahen Osten und Afrika blieb das Absatzniveau stabil, während der Marktanteil zulegte. In der Region Asien-Pazifik hingegen gingen die Verkäufe leicht zurück, was auf ein schwächeres Marktumfeld zurückgeführt wird.

Für zusätzlichen Rückenwind sollen neue Modelle sorgen. Stellantis plant 2026 die Einführung von zehn neuen und sechs überarbeiteten Fahrzeugen. Nach einem durchwachsenen Vorjahr wertet der Konzern die aktuellen Zahlen als ersten Schritt einer Stabilisierung und bestätigt seine Prognose für das Gesamtjahr.


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