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Rückrufe: GM, Ford und Daimler 2021 am häufigsten betroffen

Kühlergrill Ford Ranger
Kühlergrill Ford Ranger, Bild: unsplash

Das Forschungsinstitut Center of Automotive Management (CAM) meldet für das erste Halbjahr 2021 die Hersteller General Motors, Daimler und Ford als große Verlierer in der Rückruf-Statistik (in den USA).

CAM analysiert Rückruf-Statistiken in den USA seit dem Jahr 2005. Zu den Verlierern im ersten halben Jahr 2021 gehören GM, Ford und Daimler.

Honda in den letzten 10 Jahren Spitzenreiter

CAM stellt in seiner Auswertung diverse Zusammenhänge dar. Zum einen stellt es fest, dass Honda in den USA quantitativ derjenige Fahrzeughersteller ist, der zwischen 2011 und 2020 seine Fahrzeuge am häufigsten zurückrufen musste. Der japanische Automobilhersteller kommt auf eine Rückrufquote von 332 Prozent, musste manche Fahrzeuge gleich mehrfach einbestellen.

Was sind die Gründe für einen Rückruf? Neben einem Problem mit der Fahrzeugsoftware können ein Airbag, der nicht auslöst, Bremslichter, die nicht ordnungsgemäß funktionieren und viele andere Dinge mehr Gründe sein.

Aktuell „vorn“: GM, Daimler und Ford

Während Honda also auf einen längeren Zeitraum besonders viele Fahrzeuge zurückrufen musste, sind es zuletzt vorwiegend drei andere Hersteller gewesen. Laut CAM mussten General Motors, Ford und Daimler insgesamt neun Millionen Fahrzeuge einbestellen. Häufigste Ursache für einen Rückruf in diesem Zeitpunkt: ein fehlerhafter Airbag.

Problem: Nutzung von Bauteilen modellübergreifend

Ein Grund, den CAM für die Zunahme an umfangreichen Rückrufen ausgemacht hat, sind die Synnergieeffekte, die Herstelle mit modellübergreifenden Bauteilen vornehmen. Während Ford-CEO Jim Farley insbesondere Tesla genau dafür lobt, da es die Skalierbarkeit möglich macht und die Effizienz steigert, sorgt das am anderen Ende offenbar für Nachteile. Denn entdeckt man einen Schaden an einem Bauteil, das in mehreren Fahrzeugmodellen zum Einsatz kommt, müssen entsprechend auch diese alle zurückgerufen werden.


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