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Renault und Airbus bündeln Expertise bei Batterien

Renault und Airbus starten Partnerschaft
Renault und Airbus starten Partnerschaft; Quelle: Pressefoto

Business. Der französische Autobauer Renault und Airbus wollen ihre Expertise bei Batterien bündeln. Beide Unternehmen haben eine Forschungs- und Entwicklungspartnerschaft vereinbart, um die Elektrifizierungspläne der jeweiligen Produktpalette zu beschleunigen.

Die Partnerschaft soll Airbus bei der Entwicklung künftiger Hybrid-Elektro-Flugzeuge unterstützen. Die Pläne beider Unternehmen werden auf dem Airbus-Gipfel vom 30. November bis 01. Dezember vorgestellt, heißt es in einer Pressemeldung des Autobauers.

Eigenen Aussagen zufolge wollen Airbus und Renault vor allem das Energiemanagement verbessern und das Batteriegewicht verringern. Außerdem wollen beide Partner nach den „besten Wegen suchen, um von der aktuellen Lithium-Ionen-Zellchemie zu Feststoffbatterien überzugehen, welche die Energiedichte bis 2030 verdoppeln könnten“. Darüber hinaus steht Nachhaltigkeit und der gesamte Lebenszyklus der Batterien im Fokus der Zusammenarbeit. Von der Herstellung bis zur Recyclingfähigkeit werden Renault und Airbus den gesamten Kohlenstoff-Fußabdruck der künftigen Batteriekonzepte untersuchen. Die technologische Partnerschaft wird dazu beitragen, dass sowohl der Automobil- als auch der Luftfahrtsektor bis 2050 netto emissionsfrei werden.

„Erstmals tauschen zwei führende europäische Unternehmen aus verschiedenen Branchen ihr technisches Knowhow aus, um die Zukunft der hybrid-elektrischen Flugzeuge zu gestalten. Die Luftfahrt ist ein äußerst anspruchsvoller Bereich, was die Sicherheit als auch den Energiebedarf betrifft. Das gilt ebenfalls für die Automobilindustrie“, sagte Gilles Le Borgne, Executive Vice President Engineering bei der Renault Group. „Dank unserer zehnjährigen Erfahrung über die gesamte Wertschöpfungskette von Elektrofahrzeugen hinweg, verfügt die Renault Group über ausgezeichnetes Fachwissen über die Leistungsfähigkeit von Batteriemanagementsystemen. Mit dem Ehrgeiz, Innovationen voranzutreiben und den CO2-Ausstoß zu verringern, tauschen sich unsere Ingenieurteams mit denen von Airbus aus. Ziel ist es, Technologien zusammenzuführen, die sowohl den Betrieb der Hybrid-Flugzeuge als auch die Entwicklung der Fahrzeuge von morgen ermöglichen“, so Le Borgne.

Airbus erhofft sich vor allem, die nächste Generation von Batterien auszureifen.

„Das Zusammenführen der Erfahrung der Renault Group mit Elektrofahrzeugen mit unserer eigenen Erfolgsbilanz bei elektrischen Flugdemonstratoren wird es uns ermöglichen, die Entwicklung der bahnbrechenden Technologien zu beschleunigen, die für zukünftige Hybridflugzeugarchitekturen in den 2030er Jahren und darüber hinaus erforderlich sind“, erklärte Sabine Klauke, Technologiechefin von Airbus.

Airbus und Renault planen technische und regulatorische Standards zu fördern, um saubere Mobilitätslösungen zur Erreichung der Klimaziele zu entwickeln: Netto-Null-Emissionen bis 2050.


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