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Rekordzahlen bei Škoda: VW-Tochter trotzt Konzernkrise

Škoda Logo
Škoda Logo, Quelle: Miroslav Porochnavy, Pixabay

Während der Volkswagen-Konzern zuletzt mit sinkenden Gewinnen kämpft, setzt die tschechische Konzernmarke Škoda ein deutliches Ausrufezeichen. Die Marke aus Mladá Boleslav konnte ihre Auslieferungen im Jahr 2025 deutlich steigern und überschritt erneut die wichtige Millionengrenze.

Weltweit lieferte Škoda 1.043.900 Fahrzeuge aus, ein Wachstum von 12,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit erzielte die Marke ihr bestes Ergebnis seit sechs Jahren und gehört weiterhin zu den erfolgreichsten Herstellern innerhalb des VW-Konzerns.

Besonders in Europa entwickelte sich die Marke stark. Hier wurde Škoda erstmals zur drittmeistverkauften Automarke in seinem Kernmarkt.

Der Octavia bleibt das Herz der Marke

Der wichtigste Wachstumstreiber bleibt weiterhin ein Klassiker: der Škoda Octavia.

Mit 190.300 ausgelieferten Fahrzeugen bleibt das Modell klarer Bestseller der Marke. Dahinter folgen mehrere SUV-Modelle, die ebenfalls hohe Stückzahlen erreichen:

  • Škoda Kodiaq: 130.400 Fahrzeuge
  • Škoda Kamiq: 125.900 Fahrzeuge
  • Škoda Fabia: 119.100 Fahrzeuge

Damit stammen gleich mehrere der wichtigsten Volumenmodelle aus den SUV- und Kompaktsegmenten, die in Europa besonders gefragt sind.

Elektroautos gewinnen deutlich an Bedeutung

Parallel wächst auch der Anteil elektrischer Modelle deutlich. Besonders zwei Fahrzeuge treiben diese Entwicklung voran. Der neue Škoda Elroq entwickelte sich sofort zum Erfolg und kam bereits auf 95.300 Auslieferungen weltweit. Damit gehört das Modell zu den meistverkauften Elektroautos in Europa.

Der etablierte Škoda Enyaq bleibt ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Elektrostrategie. Zusammen mit dem Elroq sorgt er dafür, dass Škoda im europäischen Elektro-Ranking immer weiter nach vorne rückt. Insgesamt wurden rund 175.000 batterieelektrische Fahrzeuge ausgeliefert, wodurch sich Škoda in Europa sogar unter die führenden Marken im BEV-Segment schieben konnte.

Erfolgsformel: Praktische Autos zu attraktiven Preisen

Ein Grund für den Erfolg liegt in der klaren Positionierung der Marke. Škoda kombiniert großzügige Platzverhältnisse, solide Technik aus dem Volkswagen-Konzern und ein vergleichsweise attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Dieses Konzept funktioniert besonders gut in Europa, wo viele Käufer praktische Familienfahrzeuge suchen. Modelle wie Octavia, Kodiaq oder Kamiq treffen genau diesen Bedarf.

Gleichzeitig baut die Marke ihre Elektrostrategie aus. Neue Modelle wie der Elroq zeigen, dass Škoda auch im wachsenden Markt für Elektroautos zunehmend konkurrenzfähig wird.

Fazit

Mit über 1,04 Millionen verkauften Autos, starken SUV-Verkäufen und erfolgreichen Elektrofahrzeugen zeigt Škoda derzeit eine bemerkenswerte Entwicklung.

Der Octavia bleibt mit über 190.000 Verkäufen das Rückgrat der Marke, während neue Elektroautos wie Elroq und Enyaq zunehmend zum Wachstum beitragen.

Während andere Marken im Volkswagen-Konzern mit schwächeren Ergebnissen kämpfen, zeigt Škoda, wie eine klare Strategie und gefragte Modelle auch in einem schwierigen Marktumfeld für Wachstum sorgen können.


Themen des Beitrags:
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