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Personalkarussell: Audi baut Führungsspitze in Amerika und China um

Vier Ringe, Audi, Logo, Kühlergrill
Audi Logo, Quelle: Pixabay
  • Audi ordnet seine Führungsstruktur in den Kernmärkten China und Nordamerika neu.
  • Mit mehreren personellen Veränderungen will der Hersteller seine Vertriebsorganisation strategisch ausrichten und die Wettbewerbsposition in beiden Regionen stärken.
  • Weitere Umbesetzungen sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Audi ordnet sein Top-Management in Nordamerika neu, auch in China gibt es personelle Änderungen an der Spitze: Zum 1. April 2026 übernimmt Daniel Weissland die Funktion des Präsidenten der FAW Audi Sales Company in China, wie die VW-Tochter mitteilt. Er folgt auf Michael Arndt, der künftig als Managing Director für Volkswagen Passenger Cars in Korea tätig sein wird. Weissland leitet derzeit Audi of America und war zuvor unter anderem Präsident und CEO der Volkswagen Group Canada.

Auch Umbau in Amerika

Die Leitung von des Amerikageschäfts sowie die Verantwortung für die Region Nordamerika gehen an Vito Paladino über. Paladino ist aktuell Präsident und CEO der Volkswagen Group Canada sowie Präsident von Audi Canada. Die Führung von Audi Canada übernimmt künftig Khaled Soussi, der derzeit bei SEAT S.A. für Commercial Strategy und Customer Experience verantwortlich ist. Zusätzlich wird Edgar Estrada, Präsident der Marke Volkswagen in Kanada, die Rolle des Präsidenten und CEO der Volkswagen Group Canada übernehmen.

Weitere Top-Personalien schon geplant

Eine weitere Veränderung tritt zum 1. Juni 2026 in Kraft. Matthias Schepers, bislang Präsident der Volkswagen Group Japan und Managing Director Audi Japan, wird Vice President für Vertrieb und Marketing bei Audi China. Er folgt auf Katy Tsang, die das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt.

Nach Angaben von Vertriebsvorstand Marco Schubert soll die abgestimmte Managementrotation einen nahtlosen Übergang sicherstellen und die Umsetzung der Unternehmensstrategie unterstützen. Audi setzt in China und den USA auf eine fortgesetzte Modelloffensive. Für den chinesischen Markt sind mehrere neue, speziell entwickelte Modellgenerationen geplant. In den USA soll insbesondere das SUV Portfolio umfassend erneuert werden.

Mit den personellen Veränderungen reagiert Audi auf die hohe Wettbewerbsintensität in beiden Regionen. China gilt als größter Einzelmarkt des Unternehmens, Nordamerika als zentrale Wachstumsregion im Premiumsegment.


Themen des Beitrags:
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Über den Autor

Roman van Genabith

Roman van Genabith ist Journalist und Autor bei Sparneuwagen.de. Seine Schwerpunkte liegen auf Elektromobilität, Automobilwirtschaft, Marktentwicklungen und Mobilitätspolitik. Dabei ordnet er aktuelle Entwicklungen auch anhand ihrer wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Hintergründe ein.

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