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Personalie: VW-Chefdesigner nimmt seinen Abschied

- Der langjährige Porsche-Designer Michael Mauer verlässt den Volkswagen-Konzern endgültig.
- Wie das Unternehmen mitteilte, übernimmt Andreas Mindt zum 1. März zusätzlich zu seiner Funktion als Designchef der Marke Volkswagen auch die Leitung des Konzern-Designs.
- Mauer scheidet im Rahmen eines geplanten Generationenwechsels in gegenseitigem Einvernehmen aus.
Mit dem Abschied von Michael Mauer endet eine prägende Ära im deutschen Automobildesign. Mauer verantwortete seit 2004 das Erscheinungsbild von Porsche und prägte zahlreiche Modelle, darunter den Cayenne, den Panamera und den Supersportwagen 918 Spyder. Seit 2023 war er zudem für das Design aller Konzernmarken verantwortlich.
Konzernchef Oliver Blume würdigte Mauers Arbeit laut Handelsblatt-Bericht als stilbildend. Besonders hervor hob er die klare Profilierung der einzelnen Marken innerhalb des Konzerns, die nachhaltig sichtbar bleiben werde. Nach seinem Amtsantritt hatte Blume dem Design strategisch hohe Priorität eingeräumt.
Neue Ausrichtung unter neuer Verantwortung
Der personelle Schnitt folgt kurz nach einem Wechsel an der Designspitze von Porsche. Dort hatte Mauer seine operative Verantwortung bereits an Tobias Sühlmann übergeben. Mit seinem vollständigen Ausscheiden wird nun auch auf Konzernebene die Neuausrichtung vollzogen.
Mit Andreas Mindt übernimmt ein erfahrener Konzernmanager die gestalterische Gesamtverantwortung. Der 56-Jährige führt seit 2023 das Design der Marke Volkswagen und setzte dort auf eine stärkere Rückbesinnung auf klassische Markenelemente. Zuletzt sorgte insbesondere die Neuausrichtung des elektrischen Kleinwagens ID.Polo für positive Resonanz. Zuvor war Mindt unter anderem für das Exterieur-Design bei Audi verantwortlich und entwickelte bei Bentley eine eigenständige Designsprache.
Stromer sollen vertraute Formen erhalten
Strategisch vollzieht der Konzern damit auch eine inhaltliche Kurskorrektur. Unter dem früheren Vorstandsvorsitzenden Herbert Diess wurden Elektroautos bewusst optisch von Verbrennermodellen abgegrenzt. Diese Trennung wird nun zunehmend aufgehoben. Konzernchef Blume und Markenchef Thomas Schäfer setzen verstärkt auf vertraute Modellnamen und klassische Proportionen, um die Akzeptanz der Elektromobilität zu erhöhen.
So dürfte der heutige ID.3 perspektivisch durch einen elektrischen Golf ersetzt werden. Auch eine überarbeitete Version des ID.4 wird intern als ID.Tiguan geführt. Mit dem ID.Polo bringt Volkswagen noch in diesem Jahr das erste Serienmodell dieser neuen Design- und Namensstrategie auf den Markt.
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