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Nissan ruft über 100.000 X-Trail zurück: Softwarefehler kann Antrieb ausfallen lassen

Besitzer eines Nissan X-Trail müssen derzeit aufmerksam sein. Der japanische Autobauer hat einen weltweiten Rückruf für sein beliebtes SUV-Modell gestartet. Betroffen sind global 102.494 Fahrzeuge, wobei sich das Problem explizit auf die e-POWER-Varianten beschränkt. Konkret geht es um X-Trail e-POWER, die zwischen dem 1. Dezember 2021 und dem 21. April 2026 produziert wurden. Grund für die Maßnahme ist ein potenzieller Softwarefehler, der im schlimmsten Fall zu einem plötzlichen Ausfall des Antriebs führen kann.
Gefahr durch Leistungsverlust
Das Problem liegt in der Software des Lithium-Ionen-Batteriecontrollers (LBC) beziehungsweise des Hochvoltbatterie-Managements. Unter bestimmten Bedingungen kann das Fahrzeug zunächst in einen Sicherheits- oder Notlaufmodus wechseln, wodurch die Leistung begrenzt wird. Insbesondere im Zusammenhang mit der Rekuperation kann es in der Folge auch zum vollständigen Verlust des Antriebs kommen. Ein vollständiger Verlust der Antriebskraft während der Fahrt kann das Unfallrisiko im fließenden Verkehr deutlich erhöhen.
So prüfen Sie Ihr Fahrzeug
Um auf Nummer sicher zu gehen, können Besitzer eines Nissan X-Trail e-POWER nun selbst aktiv werden. Die Rückrufaktion wird offiziell unter den Aktionscodes R26A5 sowie KBA 16774R geführt. Wir empfehlen Besitzern potenziell betroffener Fahrzeuge, sich mit diesen Codes direkt an ihren Nissan-Partner zu wenden. Anhand der individuellen Fahrzeugidentifikationsnummer, kurz FIN, kann der Nissan-Partner überprüfen, ob das eigene Auto von der Rückrufaktion betroffen ist. Ist dies der Fall, wird die Software des Lithium-Ionen-Batteriecontrollers aktualisiert. Die Maßnahme ist für betroffene Kunden kostenlos.