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Nissan holt den Pixo zurück: Der kleine Stadtflitzer wird elektrisch

Nissan PIXO teaser
Nissan PIXO teaser; Quelle: Pressefoto

Ein bekannter Name kehrt zurück, diesmal allerdings ohne Benzinmotor. Nissan bringt den Pixo zurück und macht aus dem ehemaligen günstigen Kleinstwagen einen vollelektrischen Stadtflitzer. Viel hat der Hersteller bislang noch nicht verraten, fest steht aber: Der neue Nissan Pixo wird speziell für Europa entwickelt, soll die Rückkehr der Marke ins A-Segment markieren und das elektrische Modellprogramm nach unten abrunden. Seine große Premiere ist bereits für den 23. September 2026 angesetzt.

Damit bekommt Nissan neben Micra und Leaf künftig wieder einen richtig kleinen Stromer. Und gerade dieses Segment könnte in den kommenden Jahren besonders spannend werden. Dacia Spring, Renault Twingo E-Tech und der geplante günstige Volkswagen-Stromer zeigen bereits, dass Elektroautos nicht zwangsläufig immer größer und teurer werden müssen.

Ein alter Name für einen komplett neuen Stromer

Ganz unbekannt ist der Pixo nicht. Zwischen 2009 und 2013 hatte Nissan schon einmal einen Kleinstwagen mit diesem Namen im Programm. Der damalige Pixo basierte auf dem Suzuki Alto und setzte vor allem auf einen niedrigen Anschaffungspreis und einfache Technik.

Mit diesem Auto hat die Neuauflage außer dem Namen allerdings kaum etwas gemeinsam. Der neue Pixo fährt ausschließlich elektrisch und soll nach Angaben von Nissan besonders auf den modernen Stadtverkehr zugeschnitten sein. Kompakte Abmessungen und eine möglichst unkomplizierte Bedienung stehen dabei im Mittelpunkt.

Viel Renault Twingo unter dem Blech erwartet

Offizielle technische Daten hält Nissan noch zurück. Mehrere Berichte gehen jedoch davon aus, dass sich der Pixo seine technische Basis weitgehend mit dem neuen Renault Twingo E-Tech Electric teilen wird. Nissan und Renault hatten bereits angekündigt, bei kleinen Elektroautos enger zusammenzuarbeiten, um Entwicklungszeit und Kosten zu reduzieren.

Laut L’Argus soll der Pixo die Renault-Plattform RGEV Small nutzen. Erwartet werden ein rund 60 kW beziehungsweise 82 PS starker Elektromotor sowie eine 27,5-kWh-LFP-Batterie. Eine WLTP-Reichweite im Bereich von ungefähr 260 Kilometern wäre damit denkbar. Diese Angaben hat Nissan bislang allerdings noch nicht offiziell bestätigt.

Auch die Produktion dürfte innerhalb Europas stattfinden. Als Standort gilt das Renault-Werk im slowenischen Novo Mesto als wahrscheinlich, wo ebenfalls der Twingo entsteht. Damit könnte Nissan bei seinem kleinsten Elektroauto von gemeinsamen Komponenten und entsprechend großen Stückzahlen profitieren.

Entscheidend wird der Preis

Gerade hier dürfte es besonders spannend werden. Nissan spricht von einer leicht zugänglichen Möglichkeit, in die Elektromobilität einzusteigen. Einen konkreten Preis nennt der Hersteller bislang jedoch noch nicht.

Sollte sich der Pixo tatsächlich technisch eng am Renault Twingo orientieren, dürfte Nissan versuchen, den Kleinwagen in Richtung der 20.000-Euro-Marke zu positionieren. Ob das auch für Deutschland gelingt, bleibt allerdings abzuwarten. Gerade Dacia Spring, Leapmotor T03 und Renault Twingo sorgen in diesem Preisbereich bereits für ordentlich Konkurrenz.

Und genau deshalb lässt Nissan momentan noch einige der interessantesten Fragen unbeantwortet: Wie groß wird die Batterie tatsächlich? Wie weit kommt der Pixo? Wie schnell lädt er und vor allem, was wird er kosten?

Lange müssen wir auf die Antworten nicht mehr warten. Am 23. September 2026 zieht Nissan das Tuch vollständig vom neuen Pixo. Spätestens dann wird sich zeigen, ob der kleine Stromer tatsächlich zu einem der spannendsten günstigen Elektroautos des kommenden Jahres werden kann.


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