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Nach Update nun Austausch: Diese Mercedes-Modelle müssen in die Werkstatt

Autohaus von Mercedes-Benz, Quelle: Unsplash
  • Um eine mögliche Brandgefahr durch fehlerhafte Batterien zu vermeiden, setzt Mercedes nicht länger auf Software-Updates.
  • Stattdessen sollen die Fahrzeuge in die Werkstätten gerufen werden.
  • Die betroffenen Batterien werden dann ausgetauscht.

Strategiewechsel bei Mercedes. Bei den Modellen EQA und EQB wird die bislang verfolgte Linie, das Brandrisiko per Softwareupdate zu reduzieren, aufgegeben. Stattdessen erfolgt nun der vollständige Austausch betroffener Hochvoltbatterien. Das geht aus der Rückrufdatenbank des Kraftfahrt Bundesamts mit der Referenznummer 16136R hervor. Darüber hinaus berichtete auto motor und sport am 18. Februar 2026 über den Beginn des Batterietauschs in Deutschland.

Verbraucheranwälte sehen Nachlässigkeit zum Nachteil der Kunden

Aus Sicht der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer markiert dieser Schritt ein deutliches Signal. Die bisherige Risikominderung per Software habe den sicherheitsrelevanten Batteriemangel nicht nachhaltig beseitigt. Betroffene Halter sollten ihre rechtliche Position prüfen lassen. Eine kostenfreie Ersteinschätzung bietet die Kanzlei über einen E Mobilitäts Online Check an. Im Kontext des Batterieskandals führt Dr. Stoll & Sauer nach eigenen Angaben mehrere Verfahren, auch gegen weitere Hersteller.

Nur Batterietausch beugt dem Brandrisiko vor

Laut Branchenberichten startet Mercedes nach Softwareupdates und Ladebegrenzungen nun auch hierzulande mit dem physischen Austausch der Batterien. Betroffen sind insbesondere EQA 250+ und EQB 250+ mit 70,5 kWh Akku. Die Batterien stammen demnach vom Zulieferer Farasis. Ziel der Maßnahme ist es, das Brandrisiko an der technischen Ursache zu beseitigen und die bisherigen Einschränkungen bei Reichweite sowie Ladeleistung aufzuheben.

Verpflichtender Rückruf durch das Kraftfahrt Bundesamt

Der Rückruf ist als verpflichtende Maßnahme in der Datenbank des Kraftfahrt Bundesamts gelistet und wird behördlich überwacht. Neben der KBA Referenznummer 16136R ist der Hersteller Rückrufcode 4794004 hinterlegt.

Chronologie der Rückrufe

Die Rückrufe bei Mercedes treten zuletzt in einer beunruhigenden Häufung auf:

  • 13.02.2025 verpflichtender KBA Rückruf für EQA und EQB aus den Baujahren 2021 bis 2024 wegen Brandgefahr durch Defekt beziehungsweise Kurzschlussrisiko in der Hochvolt Batterie, Referenz 14775R, Hersteller Code 5496507
  • Dezember 2025 erneuter Werkstattaufruf, da ein Softwareupdate zur Hochvolt Batterie zuvor nicht vollständig installiert worden war, Aktionscode 5496605, weiterhin Empfehlung zur 80 Prozent Ladebegrenzung
  • Aktuell KBA überwachter Rückruf mit Referenz 16136R, Maßnahme vollständiger Austausch der Hochvolt Batterie, Hersteller Code 4794004

Bleibt zu hoffen, dass mit dem Tausch der schadhaften Batterien dieses Kapitel nun endlich geschlossen werden kann.


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