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Mit Milliarden aus der Softwarekrise: VW geht Partnerschaft mit Rivian ein

Rivian R2 Interieur
Rivian R2 Interieur, Quelle: Pressefoto

VW möchte sich aus der langjährigen Krise der eigenen Softwareplattform befreien. Hierzu geht der Wolfsburger Autobauer eine Partnerschaft mit dem E-Atobauer Rivian aus den USA ein, der aktuell seinerseits mit Problemen zu kämpfen hat. VW investiert kräftig in ein neues Gemeinschaftsunternehmen.

VW-Software soll von Rivian profitieren

VW möchte die lahmende Entwicklung seiner Softwareplattform vorantreiben. Die wird bislang von der eigenen Tochter Cariad verantwortet, mit überschaubarem Erfolg. Branchenkenner sehen Cariad gleich aus mehreren Gründen kritisch. Das Unternehmen könne nicht die Gehälter zahlen, um Top-Talente der Branche anzuwerben, zugleich ist der VW-Konzern ein gewaltiges Gebilde mit vielen Marken, dementsprechend langsam gehe es voran, auch mit Qualitätsproblemen der Software hat VW immer wieder zu kämpfen.

Mit Rivian-Deal soll alles besser werden

Dem möchte man nun abhelfen: VW hat angekündigt, mit dem US-E-Autobauer Rivian in größerem Umfang zusammenzuarbeiten. Die Kooperation hat ein Volumen von fünf Milliarden Dollar, zitieren Medienberichte Unternehmenssprecher.

Das Geld soll in Teilen in ein Gemeinschaftsunternehmen fließen, das VW und Rivian zu gleichen Teilen gehört, heißt es weiter. Rund drei Milliarden Dollar erhält Rivian direkt. Ziel dieser Zusammenarbeit sei es, die Softwareentwicklung bei VW deutlich zu beschleunigen.

VW- und Rivian-Autos mit selber Softwareumgebung

Als Resultat dieser neuen Partnerschaft werden Fahrzeuge von VW und Rivian mit der selben Softwareplattform ausgestattet werden, noch vor 2030 sollen erste Modelle mit dem gemeinsamen Programmunterbau auf den Markt kommen.

Zuletzt musste VW die Einführung einer neuen Softwareplattform um mehrere Jahre verschieben, Modelle von Audi,  wie auch Porsche waren von diesen Verzögerungen betroffen.

Rivian kommt dieser Deal extrem gelegen, das krisengebeutelte Unternehmen fährt mit seinen Fahrzeugen schon länger immer tiefer in die Verlustzone. Entsprechend drastisch fiel die Reaktion am Aktienmarkt aus, das Papier verteuerte sich um 50%. Rivian musste die Produktion zuletzt drosseln, weil das Geld auszugehen drohte, nun soll die Geldspritze von VW die Finanzierung des neuen Geländewagen R2 sichern helfen, der soll kleiner, aber auch billiger ausfallen. Ein Marktstart ist für 2026 geplant.

VW-Aktionäre zeigten sich indes weniger angetan. Die VW-Vorzugspapiere verlieren im Nachmittagshandel um gut 2%.


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ElektrowendeRivianVW

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