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Manipulierte Tachostände: Bei diesen Gebrauchtwagen wird besonders häufig getrickst

Manipulierte Tachostände gehören weiterhin zu den größten Risiken beim kauf von Gebrauchtwagen. Trotz moderner Fahrzeugtechnik gelingt es Betrügern noch immer relativ einfach, Kilometerstände zu verändern. Für Käufer kann das teuer werden, denn der Kilometerstand gehört zu den wichtigsten Faktoren bei der Preisbildung eines Fahrzeugs. Schätzungen zufolge könnte bis zu jeder dritte Gebrauchtwagen in Deutschland einen manipulierten Kilometerstand haben. Damit gehört Tachobetrug zu den häufigsten Betrugsformen auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Der wirtschaftliche Schaden ist erheblich. Experten gehen davon aus, dass Käufer durch manipulierte Kilometerstände oft mehrere tausend Euro zu viel bezahlen. Gleichzeitig entstehen jedes Jahr Schäden in Milliardenhöhe.
Besonders betroffen: Premium-Modelle
Eine aktuelle Auswertung von Fahrzeugdaten zeigt, dass insbesondere höherpreisige Modelle häufig betroffen sind. Besonders oft werden Tachomanipulationen bei Fahrzeugen von Audi, BMW und Porsche festgestellt.
Zu den besonders häufig manipulierten Fahrzeugen gehören unter anderem:
- Audi A8
- Porsche Cayenne
- BMW X6
- BMW 6er
- BMW 7er
Beim Audi A8 wurden beispielsweise bei rund 6,9 Prozent der untersuchten Fahrzeuge manipulierte Kilometerstände festgestellt. Beim Porsche Cayenne lag der Anteil bei rund 6,7 Prozent, beim BMW X6 bei etwa 5,6 Prozent. Teilweise fallen die Eingriffe erheblich aus. Beim BMW X6 wurden im Durchschnitt über 95.000 Kilometer aus der Fahrzeughistorie entfernt, beim Porsche Cayenne rund 91.000 Kilometer. Doch nicht nur teure Fahrzeuge sind betroffen. Auch verbreitete Modelle wie Opel Astra, Opel Zafira oder Renault Mégane tauchen regelmäßig in den Statistiken auf.
Manipulation oft einfacher als gedacht
Viele Käufer gehen davon aus, dass digitale Tachos vor Manipulation schützen. In der Praxis ist das jedoch nur eingeschränkt der Fall. Selbst bei modernen Fahrzeugen lässt sich der Kilometerstand häufig innerhalb weniger Minuten verändern. Der ADAC hat gezeigt, dass bei zahlreichen Fahrzeugen bereits das Anschließen eines Manipulationsgeräts an die Diagnoseschnittstelle ausreichen kann, um den Kilometerstand zu verändern.
Besonders hoch ist das Risiko bei Fahrzeugen mit mehreren Vorbesitzern oder bei Importfahrzeugen, da sich die Fahrzeughistorie dort häufig schwer nachvollziehen lässt.
Vorsicht beim Gebrauchtwagenkauf
Die Problematik zeigt, wie wichtig eine nachvollziehbare Fahrzeughistorie geworden ist. Servicehefte, Werkstattrechnungen und gespeicherte Kilometerstände aus Hauptuntersuchungen können helfen, Unstimmigkeiten zu erkennen. Trotzdem bleibt Tachobetrug ein dauerhaftes Problem. Gerade bei besonders günstigen Angeboten oder ungewöhnlich niedrigen Kilometerständen lohnt sich ein genauer Blick.
Für Gebrauchtwagenkäufer gilt deshalb weiterhin: Der Tachostand allein ist kein verlässlicher Hinweis auf den tatsächlichen Zustand eines Fahrzeugs.
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