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Hohe Spritpreise: E-Autos „tanken“ bis zu 65 Prozent günstiger

E-Auto Werverlust
E-Auto Werverlust; Quelle: Ralph Hutter auf Unsplash

Die Kraftstoffpreise in Deutschland erreichen im Frühjahr 2026 neue Rekordwerte. Während Autofahrer an der Zapfsäule massiv zur Kasse gebeten werden, profitieren Besitzer von Elektroautos von einer signifikanten Entlastung. Eine aktuelle Analyse des Energieversorgers Rabot Energy zeigt, dass E-Auto-Fahrer mit einem dynamischen Stromtarif im ersten Quartal 2026 bis zu 59 Prozent günstiger unterwegs waren als Verbrenner-Fahrer. Im März stieg dieser Vorteil sogar auf 65 Prozent an.

Spritpreise auf Rekordniveau belastet Verbrenner-Fahrer

Die Lage an den Tankstellen hat sich dramatisch verschärft. Laut Daten des ADAC markierte der März 2026 historische Höchstwerte bei den Kraftstoffpreisen. Diesel erreichte mit 2,164 Euro pro Liter ein neues Allzeithoch, während Super E10 mit 2,022 Euro pro Liter den drittteuersten Monat aller Zeiten verzeichnete. Hauptverantwortlich für diese Entwicklung ist die angespannte geopolitische Lage in der Iran-Krise, die den Ölmarkt unmittelbar trifft.

Smart Charging als Gamechanger für die Mobilitätskosten

Im direkten Vergleich zeigt sich die Überlegenheit des elektrischen Antriebs in Kombination mit intelligenten Ladestrategien. Während Benzinfahrer im März durchschnittlich 12,13 Euro pro 100 Kilometer zahlten, beliefen sich die Kosten für E-Auto-Fahrer mit automatischem Nachtladen lediglich auf 4,27 Euro. Voraussetzung für diese enorme Ersparnis ist die Nutzung dynamischer Stromtarife in Verbindung mit einem Smart Meter und einer steuerbaren Wallbox.

Beim sogenannten Smart Charging wird das Fahrzeug vollautomatisch zu den Zeiten geladen, in denen die Börsenstrompreise am niedrigsten sind. Oft genügen bereits 16 Minuten Ladezeit pro Nacht zum Tiefstpreis, um den täglichen Bedarf zu decken. Ein Praxisbeispiel verdeutlicht das Potenzial: Ein Volkswagen ID.5 konnte im März 2026 zu einem Arbeitspreis von nur 12,72 Cent pro kWh geladen werden. Bei einem Durchschnittsverbrauch von 20 kWh resultieren daraus Fahrtkosten von lediglich 2,54 Euro pro 100 Kilometer.

Unabhängigkeit von globalen Ölpreisen

Jan Rabe, CEO von Rabot Energy, betont die strukturellen Vorteile der Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen. Während Gas- und Ölpreise auf weltweite Krisen reagieren, bleibt lokal erzeugter Ökostrom nachts und in Erzeugungsspitzen mittags dauerhaft günstig. Wer sein E-Auto intelligent lädt, koppelt seine Mobilitätskosten weitgehend von den Verwerfungen der globalen Ölmärkte ab. Im gesamten ersten Quartal 2026 lagen die Kosten pro 100 Kilometer beim Elektroauto im Schnitt bei 4,50 Euro, verglichen mit 11,04 Euro beim Benziner und 9,30 Euro beim Diesel – unabhängig von der Art und Weise, wie E-Autos laden.


Themen des Beitrags:
Elektrowende

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