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Rückruf

Gefährlicher Airbag: Rückruf betrifft erneut den BMW iX3

BMW iX3
BMW iX3; Quelle: Pressefoto
    • BMW muss den neuen Elektro-SUV BMW iX3 erneut zurückrufen.
    • Nur wenige Tage nach einer Rückrufaktion wegen möglicher Stromschlaggefahr folgt nun eine weitere Maßnahme, die die Airbags betrifft.
    • Diese eigentlich lebensrettenden Einrichtungen können bei betroffenen Fahrzeugen im Falle eines Unfalls zur zusätzlichen Gefahr für die Insassen werden.

Nochmals muss BMW zahlreiche Exemplare des BMW X3 zurückrufen. Diesmal betrifft der Mangel die Airbags des SUV. Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts wurden die Seitenairbags bei bestimmten Fahrzeugen nicht entsprechend den Vorgaben montiert. Im Falle eines Unfalls könnte sich der Airbag dadurch fehlerhaft entfalten. Zudem besteht die Möglichkeit, dass sich der Gasgenerator aus seiner vorgesehenen Position löst und Fahrzeuginsassen verletzt.

Unklarheit über betroffene Fahrzeuge

Für Verwirrung sorgt derzeit die Zahl der betroffenen Fahrzeuge. Das Kraftfahrt-Bundesamt nennt weltweit 4.843 Fahrzeuge, davon 1.071 in Deutschland. Betroffen sind Fahrzeuge, die zwischen dem 18. Dezember 2025 und dem 8. Mai 2026 produziert wurden.

Medienberichten zufolge spricht BMW für Deutschland jedoch von mehr als 2.900 betroffenen Fahrzeugen. Unklar ist zudem, wie viele dieser Fahrzeuge bereits an Kunden ausgeliefert wurden.

Reparaturdauer ist nicht bekannt

Neben möglichen Sicherheitsrisiken könnten auch Komforteinbußen auftreten. Laut BMW können durch die fehlerhafte Befestigung unter Umständen Klappergeräusche während der Fahrt entstehen.

Zur Behebung des Problems überprüfen die Werkstätten die Befestigung der Kopfairbags auf beiden Fahrzeugseiten und arbeiten diese gegebenenfalls nach. Angaben zur Dauer des Werkstattaufenthalts machte BMW bislang nicht.

Einschränkungen auf bestimmte Ausstattungsvarianten oder Modellversionen gibt es nach aktuellem Stand nicht. Der Rückruf wird bei BMW unter dem Code 0072990200 geführt. Beim Kraftfahrt-Bundesamt läuft die Maßnahme unter der Referenznummer 16607R.

Sach- oder Personenschäden im Zusammenhang mit dem Problem sind bislang nicht bekannt geworden.


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