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Elektrowende

Förderung für E-Autos: Einheimische Hersteller profitieren kaum

Tesla mit eingestecktem Kabel
E-Auto, Quelle: Ernest Ojeh, Unsplash
  • Seit Jahresbeginn profitieren Käufer neu zugelassener Elektro- und Hybridfahrzeuge von einer staatlichen Förderung.
  • Je nach Einkommen, Haushaltsgröße und Fahrzeugtyp liegt die Prämie zwischen 1.500 und 6.000 Euro.
  • Anspruch haben Haushalte mit einem Jahreseinkommen von bis zu 80.000 Euro, für Familien gelten höhere Grenzen.
  • Die Förderung kann zwar erst ab Mai beantragt werden, wird jedoch rückwirkend gewährt.

Die Bundesregierung hat die Förderung für Elektroautos wieder aufgelegt und das bleibt nicht ohne Wirkung auf die Verkäufe. Die neue Prämie dürfte mitverantwortlich für die deutlich gestiegenen Zulassungszahlen im ersten Quartal sein. Allerdings zeigt sich, dass nicht alle Hersteller gleichermaßen davon profitieren. Eine Analyse der Beratungsgesellschaft EY kommt laut Zeitungsberichten zu dem Ergebnis, dass insbesondere ausländische Anbieter wie BYD, Tesla und Ford überdurchschnittlich wachsen, während deutsche Hersteller wie Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz deutlich geringere Zuwächse verzeichnen.

Einheimische Autobauer geraten ins Hintertreffen

So legte BYD im ersten Quartal um 339 Prozent zu, Stellantis um 166 Prozent und Tesla um 160 Prozent. Demgegenüber standen Zuwächse von 47 Prozent bei Mercedes-Benz, 22 Prozent bei BMW und 19 Prozent bei Volkswagen. In der Folge sank der Marktanteil deutscher Anbieter am heimischen Elektroautomarkt von 66 auf 58 Prozent.

Wettbewerber aus Asien und den USA haben die clevereren Preise

Ein wesentlicher Grund dafür liegt laut Experten in der Preisstrategie: Internationale Hersteller kombinieren die staatliche Förderung häufig mit zusätzlichen Rabatten oder attraktiven Finanzierungsangeboten und sprechen damit besonders preissensible Kunden an. Deutsche Anbieter agieren zurückhaltender bei Preisnachlässen und sind im unteren Preissegment bislang weniger präsent.

Allerdings könnte sich dieses Bild im Jahresverlauf wieder verändern. Neue Modelle in günstigeren Segmenten sollen das Angebot erweitern und die Wettbewerbsposition deutscher Hersteller stärken. Zudem gelten sie weiterhin als besonders stark im Flottengeschäft, wo eine zunehmende Elektrifizierung zusätzliche Nachfrage generieren dürfte.

Trotz der positiven Marktdynamik bleibt die schwache Konsumstimmung ein Unsicherheitsfaktor. Viele Käufer verschieben größere Anschaffungen, gleichzeitig steigt bei älteren Fahrzeugen der Ersatzbedarf. Hohe Kraftstoffpreise könnten in diesem Umfeld zusätzlich die Nachfrage nach Elektroautos stützen.

Im ersten Quartal lag Volkswagen mit rund 24.000 verkauften Elektroautos an Privatkunden weiterhin vorn, trotz eines leichten Rückgangs. Dahinter folgt Skoda mit knapp 18.000 Einheiten und starkem Wachstum. Tesla konnte sich nach vorherigen Rückgängen mit über 12.800 Fahrzeugen wieder auf Platz drei positionieren. Weitere Plätze belegen Audi, BMW und Mercedes-Benz mit moderaten Zuwächsen.


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