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Blitzermarathon 2026: Hier wird im April besonders scharf kontrolliert

Blitzer
Blitzer; Quelle: blickpixel/Pixabay

Autofahrer müssen im April mit verstärkten Geschwindigkeitskontrollen rechnen. Im Rahmen der europaweiten Speedweek vom 13. bis 19. April zieht die Polizei die Zügel an. Der absolute Höhepunkt der Aktion ist der 15. April mit dem großen Blitzermarathon. Zu schnelles Fahren belastet nicht nur das Budget. Es ist laut ADAC weiterhin eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle.

Sicherheit im Fokus der Speedweek

Das Ziel der Aktionswoche ist die Sensibilisierung für die Gefahren im Straßenverkehr. Die Behörden führen die Messungen flächendeckend durch. Dies betrifft Bereiche innerorts wie Schulen und Kindergärten ebenso wie Bundesstraßen und Autobahnen. Die Teilnahme der einzelnen Bundesländer variiert jedoch. Während einige die gesamte Woche kontrollieren, konzentrieren sich andere ausschließlich auf den Haupttag am 15. April.

Der ADAC bewertet die Blitzerwochen positiv

Aus Sicht des ADAC leisten diese Aktionen einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit. Sie rufen Autofahrern die Risiken überhöhter Geschwindigkeit wieder ins Gedächtnis. Dennoch betont der Club, dass punktuelle Kontrollen allein keine dauerhafte Lösung sind. Jeder Verkehrsteilnehmer sollte sein eigenes Fahrverhalten regelmäßig kritisch prüfen. Eigenverantwortung bleibt der wichtigste Faktor für sichere Straßen.

Diese Bußgelder drohen bei Verstößen

Wer das Tempolimit missachtet, muss mit empfindlichen Sanktionen rechnen. Schon kleine Überschreitungen bis 10 km/h kosten innerorts 30 Euro und außerorts 20 Euro. Teurer wird es ab 21 km/h zu viel: Hier fällig werden innerorts 115 Euro und ein Punkt in Flensburg fällig. Außerorts sind es 100 Euro sowie ein Punkt.

Richtig teuer wird es bei massiven Überschreitungen. Wer innerorts 31 bis 40 km/h zu schnell fährt, zahlt 260 Euro, erhält zwei Punkte und muss einen Monat zu Fuß gehen. Außerorts greift das Fahrverbot in der Regel ab 41 km/h zu viel. Das Maximum erreichen Verstäße über 70 km/h. Hier drohen Bußgelder bis zu 800 Euro und drei Monate Fahrverbot.


Themen des Beitrags:
ADACBußgeldkatalog

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