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Antragsflut in der ersten Woche: Neue E-Auto-Förderung kommt gut an

Symbolbild E-Auto laden
Symbolbild für Ladestation, Quelle: Ralph Hutter, Unsplash
    • Die neue staatliche E-Auto-Förderung ist mit großem Interesse gestartet.
    • Nach Angaben des Bundesumweltministeriums wurden in der ersten Woche nach Einführung des Förderprogramms zwischen dem 19. und 26. Mai rund 33.000 Anträge eingereicht.
    • Dabei deutet sich an, dass die Förderung offenbar genau dort wirkt, wo sie besonders nötig ist.

Die neue E-Auto-Förderung der Bundesregierung kommt gut an. Schon in den ersten Tagen brach eine regelrechte Antragsflut über das zu diesem Zweck errichtete Antragsportal herein. Besonders gefragt sind dabei reine Elektroautos. Rund 91 Prozent aller Anträge entfallen auf batterieelektrische Fahrzeuge. Die übrigen Anträge betreffen Plug-in-Hybride sowie Fahrzeuge mit Reichweitenverlängerer, sogenannten Range Extendern.

Förderung erreicht scheinbar die richtigen Zielgruppen

Die ersten Auswertungen zeigen zudem, dass vor allem Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen von der Förderung Gebrauch machen. Knapp 47 Prozent der Antragsteller verfügen über ein zu versteuerndes Haushaltseinkommen von höchstens 45.000 Euro pro Jahr. Weitere 23 Prozent liegen zwischen 45.000 und 60.000 Euro. Damit stammen nahezu 70 Prozent aller Anträge von Haushalten mit einem Jahreseinkommen unter 60.000 Euro.

Die Höhe der Förderung richtet sich nach Einkommen, Familiengröße und Fahrzeugtyp. Privatpersonen können für den Kauf oder das Leasing neuer Elektroautos und Plug-in-Hybride Zuschüsse zwischen 1.500 und 6.000 Euro erhalten. Die maximale Fördersumme wird gewährt, wenn das Haushaltseinkommen unter 45.000 Euro liegt und mindestens zwei minderjährige Kinder im Haushalt leben.

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Von der Förderung könnten insbesondere günstige Elektroautos profitieren. Modelle wie der MG4 Electric zählen zu den Fahrzeugen, die durch die staatliche Unterstützung für viele Käufer deutlich attraktiver werden könnten.

Um den Antragsprozess zu erleichtern, hat der Verband der Automobilhändler Deutschlands angekündigt, Kunden aktiv zu unterstützen. Nach Angaben von Verbandspräsident Burkhard Weller werden viele Händler auf Wunsch die Antragstellung direkt für ihre Kunden übernehmen.

Gleichzeitig fordert der Verband eine Ausweitung des Programms auf junge Gebrauchtwagen. Nach Ansicht von Weller kaufen viele Haushalte mit kleineren und mittleren Einkommen ihre Fahrzeuge überwiegend gebraucht und könnten deshalb von einer reinen Neuwagenförderung ausgeschlossen werden. Eine Förderung von jungen Gebrauchten würde aus Sicht des Handels mehr Menschen den Zugang zur Elektromobilität ermöglichen.


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