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ADAC Stauprognose zu Christi Himmelfahrt: Viel Geduld auf den Autobahnen gefragt

Das bevorstehende lange Wochenende rund um Christi Himmelfahrt lockt traditionell zahlreiche Autofahrer auf die Straßen. Der ADAC warnt in seiner aktuellen Stauprognose vor erheblichen Verkehrsbehinderungen und extrem vollen Autobahnen in ganz Deutschland. Besonders wer einen Kurzurlaub oder einen Tagesausflug plant, sollte sich auf spürbare Verzögerungen einstellen.
Mittwoch droht zum staureichsten Tag des Jahres zu werden
Die größte Staugefahr besteht laut dem Automobilclub bereits am Mittwochnachmittag und am Abend vor dem Feiertag. Ein Blick auf die Statistiken zeigt das enorme Potenzial für volle Straßen. Schon im vergangenen Jahr war exakt dieser Tag der mit den meisten Staus im gesamten Jahr. Wer zeitlich flexibel ist, sollte den Start in den Kurzurlaub daher besser verschieben. Auch am Donnerstagvormittag müssen Reisende noch mit dichtem Verkehr und längeren Wartezeiten rechnen.
Regionale Ferien und Feiertage im Nachbarland verschärfen die Lage
Zusätzlichen Druck auf die ohnehin schon belasteten Verkehrsachsen bringen regionale Ferientermine und beliebte Brückentage. In Hamburg beispielsweise dauern die Schulferien noch bis zum 15. Mai an. Darüber hinaus ist Christi Himmelfahrt nicht nur in weiten Teilen Deutschlands, sondern auch in unseren Nachbarländern Österreich, der Schweiz und Belgien ein gesetzlicher Feiertag. Das sorgt für einen massiven Anstieg des Reiseverkehrs auf den großen Transitrouten.
Entspannung am Freitag und Samstag bevor die Rückreisewelle anrollt
Wer es am Freitag oder Samstag auf die Autobahn wagt, darf auf deutlich entspanntere Bedingungen hoffen. An diesen Tagen wird ein signifikant geringeres Verkehrsaufkommen erwartet. Allerdings ist die Verschnaufpause für Autofahrer nur von kurzer Dauer. Der klassische Rückreiseverkehr erreicht am Sonntag den 17. Mai seinen Höhepunkt. Vor allem am Nachmittag und in den frühen Abendstunden füllen sich die Straßen Richtung Heimat wieder merklich.
Besonders belastete Strecken im Inland und Ausland
Zu den großen Sorgenkindern im Süden der Republik zählen unter anderem die A96 von München nach Lindau sowie der viel befahrene Autobahnring München auf der A99. Doch auch auf den beliebten Auslandsrouten in Richtung Süden bleibt die Verkehrslage angespannt. In Österreich fordern Baustellen auf wichtigen Verbindungen wie der A10 Tauern Autobahn, der A12 Inntal Autobahn und der A13 Brenner Autobahn zusätzliche Geduld von den Urlaubern.
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