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Verbrenner

Ab 2027 wird Tanken teurer: Warum sich der Umstieg auf Elektromobilität jetzt lohnt

Tankstelle
Tankstelle; Quelle: magical views/unsplash

Langfristig werden Autofahrer kaum um den Umstieg auf E-Autos herumkommen. Einen echten Schub könnte die Elektrowende indes in anderthalb Jahren bekommen: Verbrenner zu fahren, wird dann schlagartig drastisch teurer.

Für Verbrennerfahrer wird es bald teurer: Branchenanalysen prognostizieren ab 2027 spürbar steigende Preise für fossile Kraftstoffe. Hauptgründe sind eine strengere CO₂-Bepreisung, geopolitische Unsicherheiten und wachsende Förderkosten. Unternehmen mit größeren Fahrzeugflotten stehen daher vor der Frage, wie sie ihre Mobilitätsstrategie zukunftsfähig gestalten. Der Wechsel zur Elektromobilität bietet nicht nur wirtschaftliche Vorteile, sondern auch mehr Planungssicherheit bei Energie- und Betriebskosten.

Strom statt Sprit: Der entscheidende Kostenfaktor

Elektrofahrzeuge punkten vor allem durch niedrigere Energiekosten. Während die Preise für Benzin und Diesel langfristig weiter steigen, bleibt Strom – insbesondere aus eigener Solarproduktion – deutlich günstiger. In der Praxis lassen sich mit selbst erzeugtem Solarstrom Fahrkosten von unter 1,50 Euro pro 100 Kilometer realisieren, ein Bruchteil der Ausgaben herkömmlicher Verbrenner.

Verbrenner haben höhere Wartungskosten

Hinzu kommt der geringere Wartungsaufwand: Elektromotoren haben deutlich weniger verschleißanfällige Bauteile. Ölwechsel, Zündkerzen oder komplizierte Abgasanlagen entfallen. Rekuperation schont darüber hinaus die Bremsen, was die Gesamtbetriebskosten weiter senkt.

Verbrenner vs. E-Auto: Steuern und Fördervorteile

Auch ohne staatliche Kaufprämien profitieren E-Fahrzeuge weiterhin von attraktiven Rahmenbedingungen. Viele Hersteller bieten vergünstigte Einstiegspreise oder Leasingangebote. Zusätzlich gibt es steuerliche Vorteile, Förderprogramme für Ladeinfrastruktur und Sonderrechte im Straßenverkehr – etwa beim Parken oder die Nutzung von Busspuren.

Diese Privilegien reduzieren nicht nur Kosten, sondern erleichtern auch die alltägliche Nutzung in urbanen Räumen. In Umweltzonen sind Elektrofahrzeuge meist vollständig von Einschränkungen ausgenommen.

Versicherungen bewerten Elektroautos dank serienmäßiger Assistenzsysteme oft positiv. Gleichzeitig können Reparaturen, insbesondere an Akkus, zu höheren Beiträgen führen. Bei der Wertentwicklung gibt es Unsicherheiten: Die steigende Nachfrage stützt stabile Restwerte, allerdings sorgt der technologische Fortschritt auch für schnellere Modellwechsel und potenzielle Wertverluste.

Auch bei Finanzierungen gewinnt der ökologische Fußabdruck an Bedeutung. Banken berücksichtigen bei der Kreditvergabe verstärkt ESG-Kriterien. Ein hoher CO₂-Ausstoß kann so zu ungünstigeren Konditionen führen – ein zusätzlicher Anreiz, die Flotte umzustellen. Zuletzt konnten Verkäufe von E-Autos wieder zulegen, das tiefe Tal der Stromer könnte bald durchschritten sein.


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