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50.000 Jobs: VW steht vor weiterem Stellenabbau

VW-Werk in Wolfsburg, Schornsteine, Backstein
VW-Werk in Wolfsburg, Quelle: Akhil Simha, Unsplash

Volkswagen steht vor einem beispiellosen Sparkurs. Der größte deutsche Autobauer plant offenbar drastische Einschnitte, um die Rentabilität zu steigern. Konzernchef Oliver Blume hat ehrgeizige Ziele ausgegeben. Die Umsatzrendite soll mittelfristig auf neun Prozent steigen. Um dieses Ziel zu erreichen, drohen nun harte Maßnahmen.

Vier Werke stehen auf der Kippe

Medienberichten zufolge stehen bis zu vier deutsche VW-Werke vor dem Aus. Insgesamt könnten zehntausende Arbeitsplätze von den Sparplänen betroffen sein. Manche Quellen sprechen von zahlreichen gefährdeten Stellen im gesamten Konzern. Für das traditionsreiche Unternehmen wäre das ein historischer Einschnitt. Die schwächelnde Nachfrage nach Elektroautos und der enorme Preisdruck zwingen die Marke zum Handeln.

Betriebsrat schlägt Alarm

Der Widerstand innerhalb der Belegschaft wächst rasant. Betriebsratschefin Daniela Cavallo zeigt sich kämpferisch. Sie stellte der Konzernführung ein klares Ultimatum. Oliver Blume muss sich unmissverständlich zu den Kürzungsplänen äußern. Werksschließungen und betriebsbedingte Kündigungen seien mit der Arbeitnehmervertretung keinesfalls zu machen. Ein Stellenabbau dürfe nur sozialverträglich und auf freiwilliger Basis erfolgen.

Auswirkungen auf Zulieferer und Kunden

Die Krise in Wolfsburg zieht weite Kreise. Wenn Volkswagen spart, spüren das auch unzählige Zulieferer in ganz Deutschland. Für Autokäufer könnte der harte Sparkurs ebenfalls spürbare Folgen haben. VW plant, die Modellvielfalt in Zukunft deutlich zu reduzieren. Weniger Varianten und eine gestraffte Produktpalette sollen die Produktionskosten nachhaltig senken. Ob dadurch auch die Preise für Neuwagen und Leasing-Angebote sinken, bleibt abzuwarten.


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