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E-Auto-Versicherung: Worauf kommt es an

Auffahrunfall
Auffahrunfall, Bild: pixabay

E-Autos werden immer beliebter. Damit das Fahrzeug jedoch auch ausreichend geschützt ist, muss eine passende Versicherung her. Vielmehr ist eine E-Auto-Versicherung gleich wie bei herkömmlichen Fahrzeugen Pflicht. Worauf man bei der Versicherung eines E-Autos achten sollte, zeigt dieser Artikel.

Haftpflichtversicherung auch für das E-Auto

Egal, ob E-Auto oder ein Fahrzeug mit herkömmlichem Verbrennungsmotor: Jedes Fahrzeug muss über eine Haftpflichtversicherung verfügen. Die Haftpflichtversicherung ist eine der wichtigsten Versicherungen, die Autofahrer:innen abschließen müssen. Sie schützt finanziell, wenn man für die Verursachung eines Unfalls verantwortlich gemacht wird, bei dem fremdes Eigentum beschädigt oder eine andere Person verletzt worden ist. In Deutschland und Österreich sind Autofahrer verpflichtet, zumindest eine Mindesthaftpflichtversicherung abzuschließen. Es ist jedoch immer ratsam, mit einem Versicherungsvertreter darüber zu sprechen, wie viel Versicherungsschutz man benötigt, um sich finanziell abzusichern. Außerdem sollte man daran denken, wenn man einen schweren Unfall verursacht, reicht die Haftpflichtversicherung möglicherweise nicht aus, um alle Schäden zu decken. Deshalb ist es wichtig, dass man die jeweilige Police versteht und sicherstellt, dass man den richtigen Versicherungsschutz hat.

Worauf sollte man bei der Versicherung für das E-Auto achten?

Wenn man eine Versicherung für das E-Auto abschließt, sollte man darauf achten, dass man den richtigen Versicherungsschutz erhält. Eine Versicherungsart, die für E-Autos besonders wichtig ist und vor allem auch verpflichtend ist die Haftpflichtversicherung. Hierzulande sind alle Fahrer verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung abzuschließen, aber die Höhe der Deckung hängt vom Wert des E-Autos ab. Wenn man ein hochwertiges E-Auto besitzt, benötigt man eine höhere Deckungssumme als bei einem E-Auto mit einem geringeren Wert. Man sollte auch überlegen, ob man zusätzliche Versicherungen benötigt wie zum Beispiel eine Kollisions- oder Kaskoversicherung. Die Haftpflichtversicherung ist jedoch die wichtigste Versicherungsart für E-Autos und sollte beim Kauf einer Kfz-Versicherung an erster Stelle stehen. Vor allem bei Nutzfahrzeugen sollte immer im Hinterkopf behalten werden, dass diese Aufgrund ihrer Größe und des Gewichts im Zweifelsfall mehr Schäden anrichten können. Hier kann es sich lohnen, die gesetzliche Mindestversicherungssumme anzuheben.

Die Besonderheiten der E-Auto-Versicherung

Neben einer möglichen Kollisionsversicherung sollte man bei der Versicherung für das E-Fahrzeug unbedingt darauf achten, dass die Lithium-Ionen-Akkus des Fahrzeugs mitversichert werden. Schließlich handelt es sich hierbei um den teuersten Bestandteil des gesamten Fahrzeugs. Die Akkus werden in der Regel im Zuge einer Vollkaskoversicherung versichert. Daher ist auch diese Variante des Rundumschutzes sehr ratsam. Oft schließen Vollkaskoversicherungen auch mögliche Bedienfehler seitens des Fahrers mit ein. Dies gilt vor allem für Tiefenentladung oder mögliche Überladung.

Kia EV6
Kia EV6; Quelle: Pressefoto

Wie hoch sind die Kosten für eine E-Auto-Versicherung?

Die Kosten für die Versicherung eines Elektroautos, wie dem BMW i4, dem Kia EV6 oder dem VW ID.4, hängen von einer Reihe von Faktoren ab, unter anderem von der Marke und dem Modell des Fahrzeugs, dem Alter und der Fahrpraxis des Fahrers und dem Ort, an dem das Auto gefahren werden soll. Im Allgemeinen gelten Elektroautos als weniger risikoreich als benzinbetriebene Fahrzeuge, so dass sie in der Regel günstiger zu versichern sind. Allerdings birgt das Fahren eines Elektroautos immer noch einige Risiken, weshalb es wichtig ist, Angebote von mehreren Versicherern einzuholen, bevor man sich für eine Police entscheidet. Zwar gibt es im Vergleich zu herkömmlichen Verbrennungsfahrzeugen für E-Autos zahlreiche Förderungen, Kaufprämien und Zuschüsse. Dies gilt jedoch nicht für die Versicherung. E-Autos werden gleich wie Fahrzeuge mit einem Verbrennungsmotor eingestuft. Die Kosten sind daher gleich wie bei einem vergleichbaren Verbrenner.

Das Wichtigste über die E-Auto-Versicherung zusammengefasst:

  • Egal ob Fiat oder Porsche – eine Haftpflichtversicherung ist für jedes E-Auto Pflicht.
  • Andere Versicherungen wie zum Beispiel eine Teil- und Vollkaskoversicherung können auf freiwilliger Basis dazu genommen werden.
  • Es ist ratsam, dass die jeweilige Versicherung auch die Akkus mitversichert, da diese das Herzstück des Autos sind.
  • Beim Autoleasing kommen oft Vollkasko-Versicherungen zum Einsatz
  • Vor dem Abschluss der Versicherung sollten die Angebote verglichen werden.

Für welche Zusatzversicherungen man sich neben der Haftpflichtversicherung entscheidet, ist abhängig von verschiedenen Faktoren. Das Modell und der Preis des E-Autos sind nur einige davon. Auf der Suche nach der richtigen Versicherung für das E-Auto kann auch ein Versicherungsmakler sehr hilfreich sein, der weiß, worauf es ankommt. Beachtet man jedoch die genannten Punkte und vergleicht die Angebote, kann man beim Abschluss der Versicherung nichts falsch machen.

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Zu einigen der Testsieger für Elektroauto-Versicherungen zählen unter anderem Cosmo Direkt, Da Direkt und Axa.


Themen des Beitrags:
Versicherung

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