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Rückruf

Wieder Brandgefahr: BMW-Rückruf betrifft tausende Kunden auch in Deutschland

BMW-Händler, BMW Neuwagen
Neuwägen bei einem BMW-Händler, Quelle: Erik McLean, Unsplash
            • Erneuter Rückruf bei BMW: Wieder müssen tausende Fahrzeuge in die Werkstatt.
  • Allein in Deutschland sind fast 30.000 Autos betroffen.
  • Auch hier spielt eine mögliche Brandgefahr eine Rolle.

BMW hat erneut einen umfangreichen Rückruf wegen möglicher Brandgefahr gestartet. Wie aus der Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamts hervorgeht und vom Unternehmen bestätigt wurde, betrifft die Maßnahme weltweit mehr als 337.000 Fahrzeuge. In Deutschland sind nach Angaben der Behörde 29.441 Autos betroffen.

Diese Modelle sind betroffen

Der Rückruf umfasst die Modelle i5, 5er, M5, 7er und i7 aus dem Produktionszeitraum vom 9. Juni 2022 bis zum 5. Dezember 2025. Hintergrund ist laut KBA eine mögliche fehlerhafte Verlegung des Cockpit-Kabelbaums. Beim Austausch des Mikrofilters im Rahmen eines Ölservices könnten Kabel beschädigt werden. Im ungünstigsten Fall kann es dadurch zu einem Kurzschluss mit Rauchentwicklung und Brandfolge kommen.

Als Abhilfemaßnahme wird in den Werkstätten die Verlegung des Kabelbaums überprüft und gegebenenfalls korrigiert. Nach Angaben von BMW ist im Zusammenhang mit diesem Problem bislang kein Unfall bekannt geworden.

Was Kunden wissen sollten

Für Kunden hängt das weitere Vorgehen vom Wartungszustand des Fahrzeugs ab. Wurde bereits ein Ölservice mit Mikrofilterwechsel durchgeführt, empfiehlt der Hersteller eine zeitnahe Kontrolle und gegebenenfalls eine Nachbesserung der Kabel. Bei Fahrzeugen ohne bisherigen Ölservice besteht laut BMW kein unmittelbarer Handlungsbedarf. In diesen Fällen kann die Prüfung beim ersten regulären Ölservice erfolgen.

Es ist bereits der dritte größere Rückruf bei BMW innerhalb weniger Monate. Im vergangenen Herbst hatte der Hersteller weltweit Fahrzeuge aus den Baujahren 2015 bis 2021 wegen möglicher Brandgefahr durch defekte Starter zurückgerufen. Im Februar wurde diese Aktion auf weitere Modellreihen ausgeweitet.

Betroffene Fahrzeuge lassen sich über die Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamts sowie über die Rückrufseite von BMW mithilfe der Fahrzeug-Identifizierungsnummer überprüfen.


Themen des Beitrags:
BMW

Über den Autor

Roman van Genabith

Roman van Genabith ist Journalist und Autor bei Sparneuwagen.de. Seine Schwerpunkte liegen auf Elektromobilität, Automobilwirtschaft, Marktentwicklungen und Mobilitätspolitik. Dabei ordnet er aktuelle Entwicklungen auch anhand ihrer wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Hintergründe ein.

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