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VW-Werk Zwickau soll zum Recycling-Hub werden

Elektroauto-Produktion im Werk Zwickau
Elektroauto-Produktion im Werk Zwickau; Quelle: Pressefoto

VW will die Zukunft seines Werks in Zwickau mit einer neuen Perspektive sichern: Am Standort soll ein Schwerpunkt für das Recycling von Fahrzeugen entstehen. Unlängst standen angesichts der branchenweiten Krise erstmals in der jüngeren Konzerngeschichte auch Werksschließungen in Deutschland im Raum.

Volkswagen richtet den Standort Zwickau strategisch neu aus und baut dort ab 2030 ein industrielles Zentrum für Kreislaufwirtschaft auf. Geplant ist, jährlich bis zu 15.000 Fahrzeuge zu zerlegen und aufzubereiten. Nach der Vorreiterrolle beim konzernweiten Umstieg auf Elektromobilität übernehme das Werk erneut eine Schlüsselposition, erklärte Danny Auerswald, Leiter von Volkswagen Sachsen in einer von Agenturen verbreiteten Stellungnahme. Mit dem Einstieg in die Kreislaufwirtschaft erschließe der Konzern ein zukunftsrelevantes Geschäftsfeld.

Volkswagen will dafür bis zu 90 Millionen Euro investieren und nach eigenen Angaben rund 1.000 Arbeitsplätze am Standort sichern. Das Land Sachsen unterstützt das Vorhaben mit Fördermitteln in Höhe von rund 10,8 Millionen Euro.

Wie alte Autos bei der Kreislaufwirtschaft helfen sollen

Kern des Konzepts ist die systematische Demontage von Fahrzeugen. Wiederverwendbare Bauteile sollen unter anderem für den Gebrauchtwagenmarkt aufbereitet werden, parallel ist die Rückgewinnung von Rohstoffen vorgesehen. Damit stärkt Volkswagen die Unabhängigkeit von globalen Rohstoffmärkten, reduziert den CO2 Fußabdruck der Fahrzeuge und schafft zusätzliche Wertschöpfungspotenziale, erläuterte Andreas Walingen, verantwortlich für den Bereich Kreislaufwirtschaft.

Der Hochlauf erfolgt schrittweise. In den kommenden Jahren sind Umbauten am Standort sowie Investitionen in neue Anlagen und KI gestützte Anwendungen vorgesehen. Bereits im laufenden Jahr sollen rund 500 Fahrzeuge zerlegt werden. Ab 2027 wird die Kapazität sukzessive ausgebaut.

VW muss effizienter werden

Hintergrund der Neuausrichtung sind Überkapazitäten in der deutschen Fahrzeugproduktion. Volkswagen reduziert daher die Autoproduktion in Zwickau und verlagert in den kommenden Jahren mehrere Modelle an andere Standorte. Als Ausgleich erhält das Werk mit derzeit rund 8.500 Beschäftigten das neue Geschäftsfeld Kreislaufwirtschaft, wie Ende 2024 vereinbart wurde.

Zwickau soll innerhalb des Konzerns zum zentralen Kompetenzzentrum für Kreislaufwirtschaft entwickelt werden. Künftig werden dort neue Geschäftsmodelle auf Wirtschaftlichkeit geprüft, Standards definiert und Know how für andere Volkswagen Standorte weltweit bereitgestellt.


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